Was ist der Geist?

Der Geist ist die herrschende Kraft,
die schmiedet und sich die Welt erschafft,
Wir sind Geist
und je mehr wir so denken,
um so eher lernen wir,
das Denken zu lenken,
was wiederum heißt,
dass dieses manchmal uns Schrecken verheißt.

Wir erschaffen das, was wir wollen,
doch woher wissen wir, was wir wollen sollen,
unser kleiner Geist treibt uns umher,
wie fliegende Wolken übers weite Meer,
ziellos, planlos, rastlos,
werden wir vom Wind des kleinen Geistes
über das Meer unserer Sehnsüchte getrieben.
Wo ist unser freier Wille geblieben?

So gehen wir unter im Meer der Begierden,
wo ist das Sein, wo ist das Werden?
Erst nach Auflösung unserer Schatten,
wird der Wind des kleinen Geistes ermatten,
wir erkennen die strahlende Natur — unseren GEIST,
der uns nun vielerlei Freuden verheißt.

Doch nur durch den Schatten kommst du zum Licht,
doch deine Schatten, die siehst du nicht.
Doch achte auf Menschen, die den GEIST ausstrahlen wie Sonnen,
und wenn du dich abwendest, siehst du ihn,
deinen Schatten, auf dem Boden geronnen,
lass nun alle Ängste ziehen.

Stell dich dem Schatten,
DU BIST DER MEISTER,
der verwandelt alle kleinen Geister.
Ihre Energie dann verwendet,
und keinen Gedanken an Versagen verschwendet.

Sein Ziel vor Augen, sein Geist gestählt,
er sich mit seinem Schicksal vermählt.
Hinauf in die Höhen des stählernen Adlers,
wo des GEISTes reine Winde wehen,
schwingt er sich auf,
um seinem wahren Schicksal entgegenzusehen.

Das falsche Denken im Verborgenen, Geheimen,
trennt uns von dem Wahren Einen,
doch je mehr du dich von Ihm entfernst,
um so mehr du in der harten Schule des Schicksals lernst,
deine Lebensumstände werden dir spiegeln,
was dein kleiner Geist versucht, abzuriegeln,
achte auf dein Leben,
und es wird sich erweisen,
es ist dir bestimmt,
in deiner Seele zu reisen.
Zu fernen Orten, unbestimmt,
doch wenn erst das Feuer in dir glimmt,
kein Umstand wird dich mehr halten,
drum lasse das Feuer niemals erkalten.
Entfache die Glut, lasse es lodern,
und lasse die kleinen Geister vermodern,
die — hässlich und ängstlich wie sie sind —
vom Feuer des GEISTes werden sie blind.

Pflege die Stille deines Geistes,
morgens, wenn alle Menschen noch ruhen,
um dich in deiner Seele umzutun,
und – irgendwann – zerreißt es,
das schmale Band des kleinen Geistes.
Nichts kann dich mehr halten,
oder schafft es, dein Feuer zu erkalten.
DU BIST DER MEISTER,
deines Lebens …
und der kleinen Geister.

— GEIST!

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