Buch – „Pema Chödron: Geh‘ an die Orte, die du fürchtest“

Oftmals stellen sich uns im Leben Hindernisse und Ängste in den Weg und wir weichen aus. Angst ist eine der archetypischen Emotionen, die wir überhaupt nicht leiden können als Menschen. Früher war Angst auch berechtigt, wenn es darum ging, z. B. vor einem Bären oder Säbelzahntiger zu flüchten. Doch heute ist das Gefühl der Angst in den meisten Fällen obsolet geworden, überflüssig. Und in den allermeisten Fällen ist es keine Angst, sondern es sind Sorgen, die uns bedrücken. Aber Sorgen sind nichts anderes als Angst vor der Zukunft. Da die Zukunft aber noch nicht feststeht, macht es auch keinen Sinn, sich Sorgen zu machen …

In unseren Ängsten ist die meisten Energie gespeichert. Energie, die wir frei setzen und dann für uns nutzen können. Daher sollte man die Angst begrüßen, denn sie zeigt uns, WO GENAU, in welchem Bereich unseres Lebens Blockaden sind und wo diese Energie gespeichert ist. Und mit jeder überwundenen Angst werden wir heiler und werden mehr und mehr zu dem, wer wir wirklich sind. Allein schon dafür lohnt es sich, sich mit der eigenen Angst auseinander zu setzen …

„Nicht flüchten, sondern anschauen“ ist das Motto dieses praktischen Krisenmanagements für Körper, Geist und Seele. Pema Chödröns Ratschläge sind oft von provokativer Direktheit und fordern den Leser auf, sich voller Neugier auf das weite Feld seiner Schwierigkeiten vorzuwagen. Pema Chödrön ermutigt ihn dabei durch die offenherzige Schilderung eigener schmerzhafter Erfahrungen und die zuversichtliche Botschaft, daß Gelassenheit und Mitgefühl erlernbar sind. In jedem Moment unseres Lebens haben wir die Wahl: Unsere Lebensumstände können uns verhärten, uns ängstlich und abweisend machen, oder sie lehren uns, sanfter, mitfühlender und freundlicher zu werden. Doch unsere gewohnten Strategien mit Ängsten, Leiden und Schwierigkeiten umzugehen, sind wenig geeignet, diese zu überwinden – stattdessen zementieren sie diese letztlich nur. Aus dem riesigen Fundus buddhistischer Geistesübungen schöpfend, macht die erfahrene Meditationsmeisterin hier deutlich, wie wir unsere Ängste nutzen können, um in einer schwierigen Welt und in schweren Zeiten zu Furchtlosigkeit finden und authentisch leben zu können.

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Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel:
„In meiner Brust wohnen zwei Wölfe, einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst, des Misstrauens, der Verzweiflung und des Neides. Der Andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und der Lebensfreude.“

Daraufhin fragt der Enkel den Großvater:
„Und welcher der Beiden ist der Stärkere?“

Der alte Indianer antwortet:
„Der, den ich füttere!“

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