Essay über Selbstverantwortung und Hooponopono: Verantwortung für alles im Leben übernehmen


Es ist erst ein paar Tage her, doch hat sich in diesen paar Tagen meine Sicht auf das Leben radikal verändert. Doch eins nach dem anderen.

 

Die Vorgeschichte: im Oktober des Jahres 2003 las ich ein Buch von der Autorin Beate Bock (ich hatte sie zuerst mit Bärbel Mohr verwechselt, genaueres lesen Sie in meiner Rezension zum Buch „Als der Zufall aus meinem Leben verschwand.“ bei Amazon.de). Und im Dezember des gleichen Jahres begann ich bei Ihr und dem Master-Coaching-Team mit dem Coaching.

In den folgenden drei Jahren machte ich sehr viele intensive Erfahrungen. Ich lernte mich auf eine Art und Weise und von Seiten kennen, die ich vielleicht gar nicht wirklich sehen wollte. Denn warum sonst verdrängen wir bestimmte Dinge? Und interessanterweise immer Dinge, die wir nicht sehen wollen? Dinge und Verhaltensmerkmale, die mit unserem sorgfältig aufgebauten und gepflegten Bild von uns selbst nicht übereinstimmen. Doch ist es unabdingbar und notwendig, dass wir uns diese Dinge genau anschauen und sie aus den Katakomben unseres Unterbewusstseins, in das wir selbst sie verdrängt haben, wieder herauszuholen.

Nun: alleine hätte ich das nie gemacht. Mein Leben war so, wie es war, gut auszuhalten, aber in mir selbst nagte etwas. Die Stimme des Zweifels. „Ist das wirklich dein Leben, so wie du es dir wünschst?“ Ich musste diese Frage verneinen. Und so (es gibt ja keine Zufälle) bin ich zu Beate Bock und dem Master-Coaching-Team geführt worden – ich wollte es so, tief in mir drin war die Bereitschaft vorhanden.

Doch war der Weg im Coaching nicht leicht. Er war einfach, denn die Wahrheit ist niemals kompliziert. Aber „einfach“ heißt nicht „leicht“. Fragen Sie einen Weltklasse-Athleten direkt während des Trainings, ob er seinen Trainer (Coach) liebt. Er wird schnaufend fluchen und auf seinen Trainer/Coach schimpfen und ihn zur Hölle wünschen (glauben sie mir, ich habe lange intensiv Sport betrieben und meinen Coach mehr als einmal genau dahin gewünscht). Aber fragen Sie genau diesen Athleten dann noch einmal, wenn er auf dem Siegerpodest steht und den Pokal siegreich in die Höhe reißt und jubelt. Nun, wie wird seine Antwort jetzt ausfallen …?

Darum geht es beim Coaching. Das Coaching bringt einen dazu, immer ein bisschen besser zu werden. Und bei mir ging es darum, immer authentischer zu werden und immer mehr auf meine Intuition zu vertrauen. Dazu gehörte es auch, mir mein gesamtes Leben anzuschauen. Und hier vor allem die Dinge, die ich in den Keller meines Unterbewusstseins verbannt hatte. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber ich hatte einiges aufzuräumen, psychisch wie physisch. In einem Kapitel von Beate Bocks neuem Buch habe ich etwas darüber geschrieben, dort können Sie es gerne nachlesen.

Nach dieser langen Schleife möchte ich nun auf den eigentlichen Inhalt dieses Beitrags kommen: Selbstverantwortung.

Wie kam ich zu Ho’oponopono?

In dem neuen und genialen Buch „Zero Limits: The Secret Hawaiian System for Wealth, Health, Peace, and More“ eines meiner Lieblingsautoren Dr. Joe Vitale las ich dann etwas über Ho’oponopono und das Thema Selbstverantwortung und ich erkannte auf einmal, was letzten Endes das Ziel meines Coaching bei Beate Bock war. ICH ÜBERNEHME FÜR ALLES IN MEINEM LEBEN DIE VOLLE VERANTWORTUNG! Nur dann ist ein wahrhaft authentisches und freies Leben wirklich möglich.

Ich übernehme also auch Verantwortung für den Krieg im Irak, für die Atomkraftwerke, für die Arbeitslosen in unserem Land etc. etc. Eben gerade sprach ich mit meiner Ex-Freundin, die Probleme mit ihrem Chef hat. Sobald es mir zu Bewusstsein kommt, übernehme ich auch dafür die Verantwortung. Denn eines muss uns klar sein: bei allen Problemen, die uns tagtäglich (und manche immer wieder) begegnen, gibt es auf jeden Fall immer EINE Konstante: wer ist immer anwesend? Ja klar: ICH. Bei jedem Problem, das sich mir in den Weg stellt, bin ICH immer zugegen, also muss ich MICH verändern, um diese Probleme nicht mehr zu haben. Nicht der andere, der vielleicht (augenscheinlich) Teil des Problems ist, muss sich ändern. Nein, ICH muss mich ändern, wenn ich das Problem lösen und die Situation ändern will. (Kleiner Hinweis für Therapeuten, die vielleicht immer noch denken, dass Ihre Patienten und Klienten die Probleme haben und sie nur dazu da sind, ihnen bei der Problemlösung zu helfen. Nein, immer wenn ein Patient oder Klient mit einem Problem kommt, kommt es in Ihren Bewusstseinsbereich und wird damit zu einem Teil Ihrer Erfahrung und damit auch zu etwas, dass Sie lösen müssen. Natürlich nur, wenn Sie die Verantwortung zu 100% übernehmen wollen. Die Wahl haben wir immer 😉 )

Doch was mache ich dann? Nun, hier muss ich versuchen, dieses Weltbild in einfach verständliche Worte zu packen. Bitte verzeiht mir, wenn das auf Anhieb nicht klappt, aber es ist auch wirklich sehr abgehoben und auf einer extrem hohen spirituellen Flughöhe, also bitte verzeiht mir anfänglich ein paar holperige Textpassagen. Ich werde diesen Artikel immer weiter überarbeiten, bis er mir dann irgendwann gefällt und er lesbar und verständlich geworden ist. (Also bitte nutzt die Kommentar-Funktion und sagt mir, was ihr nicht versteht 😉 )

Die bestechende Einfachheit des Ho’oponopono-Prozesses

Also, was kann ich tun, wenn ich mich entschlossen habe, die volle Verantwortung zu übernehmen? Ein altes Sprichwort sagt: „Ein jeder kehr‘ vor seiner Tür, da hat er Dreck genug dafür.“ (Ja, Volkesmund tut Wahrheit kund.) Ich selbst muss also bei mir mit der Reinigung anfangen. Und wie mache ich das? Hier greife ich auf das Mittel zurück, dass mir im obigen Buch geraten wurde. Es geht darum, vier einfache Sätze immer und immer wieder zu wiederholen. Also denke ich an das, was mir widerfahren ist und was mich aufregt, ärgert etc. und dann wiederhole ich folgende Sätze:

  1. Es tut mir leid.
  2. Bitte vergib‘ mir.
  3. Ich danke dir.
  4. Ich liebe dich.

Wuaaaaaaaaaaaaahh! Und das soll ich sagen, wenn ich an Krieg, Mord, Vergewaltigung oder den alten Opa vor mir an der Käsetheke denke, der schon seit 20 Minuten nicht weiß, für welche Käsesorte er sich entscheiden soll? Oder meinen Chef, den unfähigen Trottel? Oder den Typen, der mir heute morgen die Vorfahrt genommen hat?

? ? ?

Antwort: JA!

Und warum? Nun, verlassen wir einmal diese irdischen Gefilde hier und begeben wir uns mal in die Höhen des Geistes (*Bla, bla, bla*) OK, ich höre ja schon auf mit dem Gesülze. Aber mal im Ernst. Es ist jetzt notwendig, dass ihr mal das Konzept der Reinkarnation als gegeben annehmt. Also stellt euch nur einmal vor, dass dieses Konzept korrekt ist und das wir verschiedene Leben zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten gelebt haben und leben. Nur einmal angenommen. Dann nehmen wir noch an, dass es ein Gesetz gibt, das sich „Karma“ nennt: das Gesetz von Ursache und Wirkung. Dieses Gesetz soll universell gelten. Also wenn ich etwas Böses tue, wird sich das auf mich auswirken; in diesem oder in einem nächsten Leben (gilt natürlich auch für alles Gute, was ich tue.) Und als weiteres Konzept (damit das mit der Reinkarnation Sinn macht) stellen wir uns vor, dass alles im Leben (und in den verschiedenen Leben) einen Sinn hat. Und der Haupt-Sinn besteht darin, dass wir lernen und dass wir uns zu dem entwickeln, dass wir in verschiedenen Sprachen dieser Welt „Gott“ nennen. Also, das Konzept besagt, dass wir verschiedene Leben leben, um aus den Fehlern zu lernen und um uns immer mehr unserer eigenen Gottesnatur anzunähern, bis wir eines Tages zu Gott geworden sind. Punkt. Ende der Reinkarnations-Schleife. (Die Grundzüge dieser Denkweise habe ich von der Spirituellen Lehrerin Chris Griscom. Als ich in ihrem Buch „Die Heilung der Gefühle – Angst ist eine Lüge“ im Jahr 1992 das erste Mal davon gelesen habe, habe ich dieses Wissen als „zu spirituell hochstehend“ empfunden. Mittlerweile weiß ich, dass es einfach SO IST.)

Also: ist dieses Konzept so einigermaßen angekommen? Wie gesagt, nehmt es nur kurzfristig an und testet es einmal für euch aus. Ihr könnt es später in Bausch und Bogen verdammen und es vierteilen, pfählen und wenn es sein muss, auch an ein Brett nageln und kreuzigen (wäre ja nicht das erste Mal *grins*).

Ansatz einer Erklärung der Wirkungsweise von Ho’oponopono (basiert auf meiner eigenen Erfahrung, nicht wissenschaftlich evident 😉

Was bewirken nun diese oben genannten vier einfachen Sätze? Ich versuche das jetzt mal in unser vorgestelltes Konzept zu packen:

1. Es tut mir leid.
Hiermit übernehme ich die Verantwortung dafür, dass derjenige, der mir gerade ein Dorn im Auge ist, das ganze nur macht, um mir etwas beizubringen. Irgend etwas soll ich durch sein mieses Verhalten lernen. Er „spielt“ das Ganze nur, um mir etwas beizubringen. Es geht ihm dadurch ja auch nicht gut, da er ja dadurch mieses Karma auf sein Reinkarnations-Konto lädt. Und deshalb entschuldige ich mich und sage, dass es mir leid tut.

2. Bitte vergib‘ mir (Bitte verzeihe mir).
Wenn ich sage, dass es mir leid tut, empfinde ich das Gefühl der Reue. Wenn ich denjenigen aktiv (wenn auch nur im Geiste) „anspreche“, gehe ich in eine Interaktion und öffne mich seiner Reaktion. Ich bitte ihn um Vergebung bzw. Verzeihung. Damit zeige ich Demut und überlasse mich seiner Hand.

3. Ich danke dir.
Derjenige muss mir noch nicht einmal verzeihen. Alleine schon, weil er mir durch sein (mieses) Verhalten etwas klar gemacht hat (mir den Spiegel vorgehalten hat), hat er mir etwas beigebracht und dadurch Karma auf sich geladen. Dafür bin ich ihm dankbar.

4. Ich liebe dich.
Das zu jemandem (wenn auch nur geistig) zu sagen, denn ich am liebsten auf den Mond schießen möchte, ist wohl die größte Kröte, die ich so schlucken kann. ABER: Die Energie der Liebe ist die stärkste Kraft im Universum und sie kann alles bewirken. Wenn ich durch die Reue, Verzeihung und Dankbarkeit hindurchgegangen bin, kann ich auch lieben. Und mit der Liebe löse ich alle negativen Verbindungen, die mich an jemanden oder etwas binden, einfach auf. Das Gefühl der Liebe, diese Urkraft des Universums, löst alles Negative auf. Wir brauchen das Negative im Leben, um das Gute erkennen zu können. Wir leben in einer polaren Welt, damit wir lernen, uns zu entscheiden. Und wir können uns zu jeder Zeit, und seien wir auch noch so alt, für die Liebe entscheiden.
(Update: in einem Vortrag erkläre ich diese vier Schritte noch einmal ausführlicher, siehe hier: http://blog.mind-magic.net/hooponopono/hooponopono-vortrag-in-stromberg/2010-03 – im Vortrag so ca. ab Minute 25:00)

Und wer mich kennt und bis hierhin gelesen hat, weiß, dass ich kein salbungsvoller Mensch bin (oder vielleicht doch, so tief innen drin …) Doch was ich erlebt habe, seit ich aktiv den ganzen Tag über, immer wenn ich mich über irgend etwas ärgere oder vor irgend etwas Angst habe, diese vier Sätze sage, ist wirklich bombastisch. Aber das ist eine andere Geschichte.

So, ich hoffe, ich konnte zumindest einen Teil von dem rüberbringen, was ich gerade erlebe. Ich werde wie gesagt, diesen Artikel hier überarbeiten und noch besser in Form bringen. Helft mir mit eueren Kommentaren, damit ich weiß, was euch noch nicht klar ist.

Vielen Dank.

Galahad

Dr. Len und “Galahad” auf dem Ho’oponopono-Seminar in Köln am 22.10.07

(Dr. Len und „Galahad“ auf dem Ho’oponopono-Seminar in Köln am 22.10.07,
auf das Bild klicken für größere Ansicht)

P.S.: in der Blogroll findet Ihr noch Links auf die Seiten von Beate Bock, meiner Lehrerin, der ich soviel (z. B. auch die praktische „Unterfütterung“ dieses Weltanschauungsgerüst) zu verdanken habe, und Ho’oponopono, der Hawaiianischen Methode, auf der die vier oben genannten Sätze basieren und zu Bärbel Mohrs Website, die Ho’oponopono auch sehr weiter empfiehlt.

UPDATE 2010: Es besteht auch jetzt die Möglichkeit, eine Ho’oponopono-Sitzung bei einem Ho’oponopono-Berater zu buchen. Angeboten wird es in Deutsch oder Englisch. Weitere Informationen unter der Website www.hooponopono-berater.de .


121 Responses to Essay über Selbstverantwortung und Hooponopono: Verantwortung für alles im Leben übernehmen

  1. Hallo Uwe,

    vielen Dank für den interessanten Buchhinweis und den sehr beeindruckenden Artikel. Mittlereweile bin ich gerade dabei das Buch zu lesen. Die 100%-Verantwortungspille zu schlucken ist mit Sicherheit eine große Herausforderung. Wenn das gelingt, was kann dann einen noch umhauen?

    Bin gespannt was Ho'oponopono noch alles bei mir bewirken wird.

    Beste Grüße

    Christian

  2. HI Christian, danke für deinen Kommentar. Ich werde wohl auch bald ein Update schreiben, da sich seit dem Lesen des Buches und dem Besuch des Seminars wirklich bemerkenswerte positive Änderungen in meinem Leben ereignen. Also, bald mehr dazu … Galahad

  3. HOOPONOPONO-SEMINAR MIT DR. IHALEAKALA HEW LEN IN DEUTSCHLAND IN FRANKFURT

    Wer Interesse hat, an einem Seminar mit Dr. Len teilzunehmen, kann mit mir Kontakt aufnehmen (siehe Impressum). Ich möchte gerne ein Seminar Ende Februar/Anfang März 2008 organisieren (UPDATE: Dr. Len beginnt seine Seminare in diesem Jahr erst ab März/April, wenn wir Glück haben, sind wir eins der ersten Seminare in diesem Jahr.) organisieren. Investition für dieses transformierende und heilende Wochenende liegt bei ca. 397 Euro (Frühbucher: 347 Euro).

    Genauere Informationen folgen noch.

    Herzliche Grüße

    Galahad

  4. Hallo Galahad,

    ich habe großes Interess an diesem Seminar. Es dürfte nur nicht am ersten Märzwochenende stattfinden, da bin ich zwar in Frankfurt, halte aber selbst einen Vortrag über Quantenphysik und das Nullpunkt-Feld im täglichen Leben.

    Ich bin gespannt, ob das jetzt so sein soll.
    Viele Grüße,
    Christiane

  5. Hallo Christiane Elisabeth,

    vielen Dank für deinen Eintrag.

    Ich nehme dich gerne in die immer größer werdende Liste von Interessenten auf.

    Laut meiner letzten Mail mit der Assistentin von Dr. Len sind sie gerade dabei, Ihren Schedule für die Basis-Seminare für dieses Jahr zu klären.

    Zitat: "We are just beginning to look at the schedule for this year…..we will see what Divinity has in mind.

    99% of the job of Coordinating a class is cleaning…..cleaning on every thought, worry, detail and checking for what Divinity wants.

    As you and I clean, what is right and perfect for Frankfurt will unfold…."

    Also – so wie es kommt, so ist es gut 😉 It's all about cleansing, cleansing, cleansing …

    Ist zwar "die Hölle" für mich als Organisator, da ich noch nichts planen kann, aber so ist das eben.

    Wenn die Zeit richtig ist, wird sich alles fügen. Und wer von meinen Interessenten vorher abspringt, für den ist das Seminar zu diesem Zeitpunkt halt nicht das Richtige!

    Herzliche Grüße

    … und viel Erfolg für den Vortrag über Quantenphysik und das Nullpunkt-Feld. (Hat das im weitesten Sinne was mit "Tachyonen" zu tun?) Und wann und wo ist der Vortrag?

  6. Lieber Galahad,

    wir kennen uns aus einem anderen Forum und haben dort kurz zu Ho´oponopono Kontakt gehabt.

    Ich habe Deinen Blog gelesen und bin im Moment etwas zwiespältig. Du erklärst die vier Punkte – es tut mir leid – bitte verzeih mir – ich liebe dich – ich danke Dir – vor dem Hintergrund des Karma und unserer Rückkehr in die Göttlichkeit sowie dem Gedanken, dass alles, was in unserem Leben präsent ist, unsere eigene Verantwortung ist. Hier bin ich mit Dir gleicher Meinung. Du erklärst die vier Lösungssätze an einem Beispiel in direkter Interaktion mit dem anderen beteiligten Part in einem Konflikt.

    Allerdings verstehe ich das Ho´op so, dass man eben nicht zu dem in einen Konflikt involvierten Menschen diese Worte sagt, sondern dies vor Gott, zu Gott, zu uns selbst sagen. Was immer passiert, wird dadurch dass ich es überhaupt bemerke und in meiner Realität finde, meine Angelegenheit und unterliegt meiner Verantwortung. Und nimmt sofort den Fokus fort von dem Geschehen oder der Person. Und dann hat es wirklich nur mit mir und dem, was ich in mir habe, zu tun. Das Aussen ist nur der Anstoss, mich im Inneren zu betrachten. Und durch die Löschung in meinem Inneren wird automatisch auch das Geschehnis im Aussen gecleart, und zwar ohne, dass ich mich weiterhin damit befassen muss – also, wie beschreibst, diese Sätze zu der involvierten Person sagen. So verstehe ich Dr. Len und auch Joe Vitale in ihrem Buch. Wie Dr. Len sagt – „Es gibt nichts da draussen. Alles ist in Dir. Und was immer Dir widerfährt, erfährst Du in Dir.“ So hat Dr. Len in der berühmten Geschichte in der Psychiatrie für Kriminelle auch nie diese Personen als Empfänger der vier Lösungssätze adressiert, geschweige denn gesehen.

    Dieses Vorgehen ist meiner Meinung nach eine Stufe höher als sich direkt mit der betroffenen Person in Liebe zu verbinden und ihr gedanklich diese Sätze zu sagen. Letzeres ist sicher schön und durchaus angebracht, da unser endgültiges Ziel ist, wieder Liebe zu sein. Im Prinzip ist es aber garnicht notwendig, nach dem Erkennen eines „problems“ irgendwo anders zu clearen als in mir selbst. Denn da sind die Probleme entstanden, und da werden sie aufgelöst. Und die Reinigung in mir wird das Aussen reinigen.

    Das Verbinden mit dem Göttlichen auf Zero Ebene hat eben nur mit mir zu tun, und es ist unvergleichlich leichter, als sich einem Menschen im Äusseren selbst in Gedanken liebevoll zuzuwenden, der mir vielleicht Schmerzhaftes zugefügt hat. Die Auflösung dieser Verstrickung erfolgt ganz automatisch durch meinen inneren Prozess.

    Dies sind ein paar meiner Gedanken.

    Liebe Grüße
    Heidrun

  7. Ein Nachtrag – ich meine natürlich Galahad, nicht Christian! Sorry – die Namen Christian und Christiane scheinen mich etwas verwirrt zu haben ….

  8. Liebe Heidrun,

    vielen Dank für deinen sehr interessanten Kommentar und deine tiefsinnigen Gedanken zu meinem Essay über Ho'oponopono.

    Normalerweise antworte ich sofort, doch bei näherem "Hineinspüren" habe ich gemerkt, dass ich mich noch ein bisschen mit deinen Gedanken auseinandersetzen wollte, bevor ich eine Antwort schreibe, denn du sprichst eine sehr interessante Sichtweise an.

    Mir sind dann gestern bei einer schönen Radtour durch den Taunus bei traumhaften Wetter ein paar Ideen dazu eingefallen, die ich nun gerne aufschreiben möchte.

    1. Jede Interaktion mit einem Menschen im "Äußeren" findet nur in mir statt.
    Ich stehe im Austausch mit anderen Menschen (wenn ich nicht gerade auf einer einsamen Insel lebe, dort habe ich andere Herausforderungen, die mich wachsen lassen) und erlebe diese Menschen auf eine bestimmte Art und Weise. Doch findet diese Interaktion immer in mir statt. Und das kann ich neurologisch wie auch spirituell sehen. Denn alles, was ich mit meinen fünf (oder auch mehr) Sinen wahrnehme, geht neurologisch gesehen erst durch einen inneren Filter, der durch meine Kindheit, Sozialisierung, Erlebnisse, frühere/parallele Leben etc. geprägt ist. Und spirituell gesehen bin ich niemals von allem um mich herum getrennt, alles ist EINS.

    2. der "Andere da draußen" ist eine Widerspiegelung Gottes.
    Also ist alles, was ich "ihm da draußen" sage, direkt an Gott gerichtet. Deshalb ist es egal, auf wen ich die Sätze richte, ich spreche IMMER mit Gott. Wenn man das einmal verstanden hat, kann man jede Begebenheit in seinem Leben als Symbol verstehen und daraus seine Schlüsse ziehen …

    3. Alles ist Gott.
    Dazu muss ich wohl nix mehr sagen … 😉

    Bezüglich der "Adressierung" der Lösungssätze bin ich noch etwas unschlüssig und diese Frage möchte ich auch gerne an Dr. Len stellen. Denn für mich gibt es momentan zwei verschiedene Arten, wie ich Ho'oponopono mache. Zum einen sage ich in einem konstanten Fluss wie ein Mantra immer wieder "Ich liebe dich" mental vor mich hin. Das Bewusstsein ist da mal stärker, mal weniger stark beteiligt. Aber ich habe in meiner Umgebung "Anker" gesetzt, die mich immer wieder daran erinnern. So komme ich wohl am Tag auf mehrere Tausende "Ich-liebe-Dichs". Und zum anderen mache ich bei bestimmten "wichtigen" Dingen in meinem Leben (also Dingen, die stärker in meinem Bewusstsein sind) das ca. halbstündige Ritual, das ich im Seminar von Dr. Len gelernt habe.

    Also habe ich einerseits ein "ungezieltes Ho'oponopono", indem ich einfach den Satz "Ich liebe dich" immer und immer wiederhole. Und andererseits ein "zielgerichtetes Ho'oponopono", in dem ich mich gezielt mit einer Thematik auseinandersetze und diese durch die Sätze und das Ritual löse.

    In diesem Sinne kann ich Ho'oponopono auch für therapeutische Arbeit einsetzen, indem ich den Patienten/Klienten oder das zu lösende Thema im Bewusstsein halte und dann Ho'oponopono damit mache. Denn – wie Dr. Len es so schön zu einem Therapeuten im Seminar gesagt hat: "Wer ist immer gegenwärtig, wenn Menschen mit Problemen in deine Praxis kommen?" – "Mhm …?" – "Na du! Du bist immer da, also muss das Problem etwas mit dir zu tun haben. Und wenn es immer wieder durch verschiedene Menschen in deine Praxis getragen wird, dann solltest du es in dir heilen, damit es nicht mehr in deinem Bewusstsein auftaucht, auf gut Deutsch live, in deiner Praxis. Sobald du es gecleart hast, werden solche Probleme nicht mehr in deinem Bewusstsein und deiner Umgebung auftauchen. Und die Welt ist wieder ein Stückchen "sauberer" geworden."

    So verstehe ich den Ho'oponopono-Prozess bis hierhin.

    Und scheinbar mache ich es schon ganz richtig, denn seit dem Seminar werde ich mit Aufträgen für mein Geschäft "zugeknallt", so dass ich mir jetzt schon Partner und freie Mitarbeiter suchen musste, um alle Aufträge abarbeiten zu können. Innerhalb von drei Monaten habe ich soviel Umsatz gemacht wie in dem gesamten Jahr davor! Und damit nicht genug, spüre ich eine innere Ruhe und Akzeptanz von allem um mich herum, die es mir schwer macht, aus der Haut zu fahren, wenn mal wieder irgend etwas nicht so läuft, wie ich denke, dass es laufen sollte. Das ist z. B. einer der oben genannten "Anker", die mich daran erinneren, Ho'oponopono zu machen. Immer wenn etwas "schief läuft", lehne ich mich innerlich zurück und mache Ho'oponopono mit der Situation. So kann auch ein Stau auf der Autobahn zu einer schönen Erfahrung werden. Du kannst es nicht ändern – also akzeptiere es. Du musst mit den Wölfen heulen – nur lauter.

    Vielen Dank für deinen klasse Kommentar, der mich wieder dazu gebracht hat, mich mit diesem tollen Thema Ho'oponopono zu befassen und weitere Facetten davon zu entdecken.

    Liebe Grüße

    Galahad

  9. Bezüglich „Christian/Galahad“. Ich habe mir erlaubt, die Anrede in deinem Blog-Beitrag in Galahad zu korrigieren 😉

    „Namen sind Schall und Rauch“ … aber dann weiß man wenigstens, mit wem man kommuniziert …

  10. Lieber Galahad,

    ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort und Deine Erklärungen. Vor allem die Betrachtung „wir sind alle Gott, daher ist es egal, an wen wir unsere Aussagen richten“ hat Resonanz in mir gefunden. Ich habe in den vergangen Tagen auch festgestellt – angeregt durch Deinen Beitrag – dank Dir sehr dafür – und meine Gedanken dazu – dass es in manchen Fällen sehr wohl stimmiger ist, sich an die Person zu wenden statt an das Göttliche in mir. In anderen Fällen ist es für mich nicht so. Aber das ist ja gerade das Wunderbare – man erfährt von einer „Methode“, lernt sie bewusst, verinnerlicht sie und stellt dann fest, dass man sie anwendet, wie es für einen selbst am stimmigsten ist und dass das nicht für jeden in der Art und Weise der Fall sein muss.

    Eines der Schlüsselworte des Dr. Len für mich war übrigens, als ich Ho´op kennen lernte „Ein Therapeut manipuliert seinen Patienten nur, solange er dessen Problem nicht in sich selbst sieht“. Das öffnete mir die Augen – und ich stelle mir vor, wie sich jeglicher Helfer-Beruf ändern – oder ganz überflüssig – würde, wenn eine Vielzahl von Therapeuten dies zu ihrem Leitsatz auswählen würden.

    Die Schilderung Deines eigenen Prozesses finde ich sehr beeindruckend und gleichzeitig überzeugend, und meine Intention wird mir die Beteiligung am Workshop bringen. Auch mein Mann wartet – geduldiger als ich. 🙂

    Lieber Galahad, ich weiss nicht ob es angebracht ist, Dich um weitere Erklärungen zu dem von Dr. Len im Workshop gelehrten Ritual zu bitten. Ich wäre dankbarer Zuhörer. Sollte das nicht in dieser Form weitergegeben werden können, so bin ich sicher auch mit den mir bekannten Prozessen mehr als beschäftigt.

    Ich wünsche Dir eine erfreuliche Woche
    Heidrun

  11. Prinzipiell finde ich in Hooponopono viele Prinzipien wieder, die mir vorher auch schon bekannt waren. Zum Beispiel den christlichen Vergebungsprozess. Nur wer vergeben kann, ist wirklich frei.

    Zum anderen natürlich das Gesetz der Resonanz. Wir haben immer wieder mit Menschen zu tun, weil wir ihnen auf irgendeine Weise ähnlich sind.

    Wenn ich mit Menschen zusammen arbeite, denke ich häufig, wie interessant und bereichernd es doch ist, „ihre Welt“ kennen zu lernen.

    Es ist ja ein alter Hut, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat. Jeder nimmt die Welt durch einen sehr persönlichen Filter wahr. Warum also nicht einen Schritt weiter gehen und annehmen, dass jeder sein eigenes Universum hat? Wenn ich durch meine Gedanken mein eigenes Universum schaffe, dann habe ich natürlich die Verantwortung dafür.

    Anstatt dann ständig zu fragen, wie Gott all das Schlechte zulassen kann, umgekehrt Gott für all das Schlechte, das wir uns erdacht haben um Vergebung zu bitten, macht dann sogar Sinn. 🙂

    Das ist natürlich ein extrem metaphyisches Konzept. Aber wenn Hooponopono funktionieren sollte, dann wäre das eine mögliche Erklärung. 🙂

    Meinen Worten kannst Du entnehmen, dass ich neugierig und unvoreingenommen an die Sache herangehe und sie noch nicht gekauft habe.

    Ich werde in den nächsten Wochen ein Experiment wagen und beobachten, was daraus wird. 🙂 Ist ja im Grunde kaum anders als ein Mentaltraining. Nur der Inhalt und die Grundlage ist eine andere.

  12. Hallo, hallo,

    und sorry für die lange Pause … wie ich oben geschrieben habe, rennen mir momentan meine Kunden die Bude ein und ich habe alle Hände voll zu tun (ich weiß, ich beschwere mich hier auf einem hohen Niveau ;-)

    Und nun habe ich gerade mal wieder mit einem netten Menschen bezüglich Ho’oponopono telefoniert. So langsam verdichten sich die Anzeichen, dass “Ho’op” im deutschsprachigen Raum immer bekannter wird. Ich freue mich darüber, halte ich es doch für eine der effektivsten Methoden der spirituellen Reinigung überhaupt.

    Nun möchte ich gerne auf die jüngsten Beiträge eingehen:
    @ Heidrun: danke auch wieder für deinen erweiterten Kommentar. Zu dem Ritual kann ich leider keine weiteren Auskünfte geben. Wie auch Joe Vitale in seinem Buch “Zero Limits ” schreibt, möchte Dr. Len nicht, dass das Ritual ohne die entsprechende Vorbereitung durch das Seminar durchgeführt wird. Ich achte und respektiere diesen Wunsch und bitte dich dafür um Verständnis.

    @ Kai: danke auch für deinen Beitrag. Wir haben uns ja nun auch schön des öfteren am Telefon über das Thema unterhalten und ich freue mich darauf, wenn du dein jüngstes Erlebnis zum Thema Ho’oponopono hier in einem Kommentar darstellst (nicht, dass ich dich drängen würde, neeeeeeeeinnn, niiiiieeeeeeemals ;-) ). Ich finde das, was du mir da erzählt hast, ist ein super Beispiel, vor allem, WEIL du ja eher abwartend und kritisch an das Thema herangegangen bist.
    Ich wollte nun noch etwas zum Thema “Christliche Vergebung” sagen: ich habe vor einigen Jahren ein Buch zu diesem Thema lektoriert (es handelte sich um das Buch “Wie vergeben, wenn man nicht weiß wie” von Jacqui Bishop , erschienen bei Alf Lüchow), aber obwohl ich das Buch-Manuskript technisch wie auch inhaltlich mehrmals durchgelesen habe, hat sich das Thema “Vergebung” mir niemals erschlossen (und ich hätte damals eine Menge zu vergeben gehabt). Es erschien mir unmöglich, zu verzeihen. Und auch die christliche Vergebungsarbeit hat es niemals geschafft, an mich heran zu kommen. Dafür war sie einfach “zu nah” – sie entstammte zu sehr einem Kontext, mit dem ich groß geworden bin und den ich ablehnte. Erst der Buddhismus (Diamantweg) hat mich hier etwas geöffnet, da ich hier unvoreingenommen heran treten konnte und keine Widerstände hatte. Das oben beschriebene dreijährige Coaching hat dann den “verkrusteten Mantel gesprengt” und mir den Zugang nach innen ermöglicht. Und Ho’oponopono war dann in der Lage, die letzten Reste noch zu klären, die meinem Glück und Erfolg noch im Wege standen.
    Ich bin mir sicher, dass die Christliche Vergebungsarbeit hier sicherlich etwas Vergleichbares leisten kann, doch ist für viele sicherlich – ähnlich wie bei mir – das “Christliche” zu sehr mit “Kirche” verbunden und damit verbrämt. Und Ho’oponopono hat einen sehr simplen Ansatz, der frei ist von Glaubensbekenntnissen und religiösen Hintergründen.

    Es bleibt spannend und ich freue mich auf das Seminar mit Dr. Len.

    Liebe Grüße
    Galahad

  13. Hallo Galahad,

    ich arbeite seit etwa einem Jahr mit der Methode von Dr. Len und mir gefällt Dein Artikel sehr gut.
    Ich freue mich schon sehr auf das Seminar im Mai!

    Herzlich

    Peter***

  14. Hallo Peter***,

    danke für deinen Kommentar und dein Lob.

    Ich freue mich ebenfalls, kann aber wie gesagt, noch keinen direkten Termin anbieten.

    Es haben sich aber schon einige jetzt „vorangemeldet“ und ihr starkes Interesse bekundet. Wer möchte, kann mir gerne an hooponopono@biohealthcare.net eine Mail schicken mit dem Betreff „Ho’oponopono-Seminar mit Dr. Len“, dann nehme ich ihn in die Liste auf und informiere, sobald der Termin steht.

    Liebe Grüße
    UHI

  15. Liebe Birgit,

    danke für deine Mail und deinen Kommentar im Blog. Ich habe dich auf die Liste gesetzt und werde dich informieren, sobald der Termin feststeht.

    Herzliche Grüße und Aloha
    Galahad

  16. Also Gut. Hier ein kurzes Update zu meinen Erfahrungen mit Hooponopono. Bezogen auf mein Experiment weiß ich eigentlich nicht, ob es funktioniert hat. Denn obwohl ich recht intensiv über Hooponopono an einen bestimmten „Problemfall“ gedacht habe, hatte ich seither mit ihm keinen Kontakt mehr. Vielleicht heißt das ja auch, dass es funktioniert…

    Allerdings habe ich doch einige persönliche Erfahrungen machen können. Wann immer ich mich über etwas geärgert habe, nervös war oder andere nicht so wünschenswerte Zustände erlebt habe, war Hooponopono ein echter Bringer. Denn wenn ich in die Sequenz „Es tut mir leid, verzeih mir, ich liebe Dich, Danke“ gegangen bin, musste ich im erstem Moment lächeln, weil ich mir etwas dümmlich vorkam. 😛

    Im nächsten Moment stellte sich immer eine klare Selbstzentriertheit ein. Mit anderen Worten ich konnte danach viel mehr ich selbst sein.

    So etwas hilft beispielsweise auch bei wichtigen Verkaufsgesprächen.

    Das erst einmal soweit zum Psycho-Part. NLPler werden sagen, dass Sie dafür nur einen bestimmten Anker abfeuern müssen und gut ist.
    Aber ich habe auch ein Erlebnis gehabt, das mich ziemlich verblüfft hat.

    So war ich vor kurzem auf einer Veranstaltung, wo ein ziemlich wertvoller Bürostuhl (>1.000 Euro) verlost wurde. Während die Lottofee in den Losen kramte, dachte ich bei mir: „OK, Experiment. Es tut mir leid. Verzeih mir. Ich liebe Dich . Danke!“

    Ich habe noch niemals bei einer Verlosung etwas gewonnen, aber just zu diesem Zeitpunkt wurde mein Name gezogen und mein Büromobiliar ziemlich aufgewertet.

    Ein Zufall? Vielleicht. Aber eigentlich ist es mir egal. Denn es schadet ja nichts, im richtigen Moment sein Hooponopono zu machen… 🙂

  17. Hi Kai,

    es freut mich sehr, nun auch endlich deinen Beitrag, von dem du mir ja auch am Telefon schon berichtet hast, auch hier im Blog zu haben. Ich freue mich vor allem deswegen, weil du ja einer der eher „kritischen Geister“ bist, die dem Thema Ho’oponopono eher neutral-abwartend gegenüber gestanden haben.

    Um so mehr dann jetzt dieser „Erfolg“ – einfach klasse. Es ist ähnlich wie bei den „Bestellungen beim Universum“ von Bärbel Mohr. Der Wunsch (im Sinne eines Problems oder einer Herausforderung) wird formuliert (oder tritt im Leben auf). Damit ist der Fokus hergestellt, ähnlich wie bei einem plötzlichen Schmerz. Und dann kann Ho’oponopono dabei helfen, das ganze, was jetzt gerade im Bewusstsein ist, zu klären. Damit wird der Weg für das Gute freigelegt, was hinter dem Schmerz oder dem Problem verborgen ist. Der Schleier wird entfernt.
    Wie der bekannte Buchautor Richard Bach („Die Möve Jonathan“, „EinsSein“ und „Brücke über die Zeit“) es einmal in „Illusionen“ formulierte: „Es gibt kein Problem, das nicht auch ein Geschenk in seinen Händen trägt. Du suchst nach Problemen, weil du die Geschenke brauchst.“
    Und mit Ho’oponopono wird das Geschenk von seiner „Problem-Hülle“ befreit und strahlend tritt es hervor – manchmal auch in Form eines 1.000-Euro-Bürostuhls. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Erfahrung.

    Und wer dies liest und auch seine „erhellenden Momente“ mit Ho’oponopono hatte – immer her mit den Geschichten …

    Liebe Grüße
    Galahad

  18. Hallo Galahad,
    habe in der letzten Woche das Buch ‚zero limits‘ gelesen, und bin seither dabei, das cleansing ständig anzuwenden. Ich bin eher der pragmatische Typ, der sich nicht so sehr über die Theorie, das Ideal, die Philosophie, die dahinter stecken beschäftigt, sondern, die gleich ausprobiert, wenn es vom Bauch her stimmig erscheint. Ich konnte gleich am Wochenende in der Familie die Sätze anwenden, da wir eine Sache zu klären hatten, deretwegen vor einem halben Jahr die Emotionen richtig hochgekocht waren. Diesmal verlief alles sehr ruhig und harmonisch. Jetzt bin ich natürlich sehr daran interessiert, ein Seminar zu besuchen. Ich hoffe sehr, dass eines in Deutschland stattfindet, und ich es besuchen kann. Auf Dr. Lens website habe ich bisher nur Amsterdam in Europa gesehen.
    Liebe Grüße Hermine

  19. Liebe Hermine,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Deiner Einstellung wird das Seminar mit Dr. Len sehr entgegen kommen. Seine Antwort auf die Frage: „Wie funktioniert Ho’oponopono?“ lautete im Seminar: „Ich habe keine Ahnung, wie es funktioniert! Aber es funktioniert – und das reicht mir!“ („I don’t have a clue how it works. But it works – and that is enough for me.“)

    Das Seminar in Deutschland befindet sich noch immer in der Clearing-Phase. Aber wie schon mehrfach erwähnt, werde ich hier Bescheid geben, sobald der Termin steht.

    Liebe Grüße
    Galahad

  20. lieber galahad

    eine lange wundervolle geschichte wie ich auf deiner site gelandet bin … lebe auf den azoren und komme angeflogen wenn es … etwas naeher als hawai .. eine moeglichkeit gibt dr.len zu erleben !!

    kannst du mir auch bescheid geben wenn s was neues gibt ?

    atlantische gruesse und vielen dank
    chrisat

  21. Liebe Christa,

    ich bin ein Fan von langen und wundervollen Geschichten … wenn du Lust hast, kannst du sie hier gerne erzählen. Ich habe jetzt schon von vielen Interessenten die allerverrücktesten Geschichten gehört und freue mich über jede Weitere 😉

    Ich nehme dich in meinen „Ho’oponopono-Seminar-Verteiler“ auf. Du kannst natürlich auch diese Seite hier beobachten, hier gebe ich alle Neuigkeiten rund um das Seminar bekannt.

    Herzliche Grüße aus dem Taunus
    Galahad

  22. Hallo Galahad,

    danke für die Info´s auf Deiner Seite. Ich war am Wochenende bei der Filmpremmiere von Bärbel Mohr, und sie erwähnte Ho´oponopono.
    Als ich dann Infos auf Ihrer Seite las, war ich so tief berührt, denn ich „wusste“ all das schon lange, ich fühlte es, aber es war das erste mal, dass ich die Bestätigung bekam, dass es so ist.
    Das bedeutet für mich, dass ich wieder anfange, mit Menschen zu arbeiten, denn ich hörte vor zwei Jahren damit auf, weil ich das Gefühl hatte, es stimmt etwas nicht. Ich fragte mich, was ich als Therapeut mir meinen Klienten und deren Themen gemeinsam habe.
    Ich habe Dir bereits geschrieben, dass es mir sehr wichtig ist, an einem Seminar teilnehmen zu könne, obwohl ich fühle, dass ich all das Wissen bereits habe. Dennoch möchte ich Dr. Len kennenlernen.

    liebe Grüße aus dem Allgäu,

    Maria

  23. Liebe Maria,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Für Therapeuten ist Ho’oponopono sehr interessant. Im Seminar kam eine Frage von einem Therapeuten, der fragte, wie er sich von den Problemen seiner Klienten distanzieren kann. Denn er als Therapeut sei ja nicht verantwortlich für die Probleme seiner Klienten.
    Dr. Len lächelte nur und sagte, dass die Probleme seiner Klienten nur in ihm existierten und sonst nirgendwo!
    Der Gesichtsausdruck des Therapeuten sprach dann Bände!
    Nach Dr. Len und Ho’oponopono tauchen bei Therapeuten immer wieder Menschen mit den gleichen Problemen auf, weil der Therapeut IN SICH SELBST etwas noch nicht geklärt hat. Daher zieht er immer wieder diese Menschen an, bis er deren Probleme in sich gelöst hat.
    So hat Dr. Len in der Geschichte „The World Most Unusual Therapist“ (http://www.mrfire.com/article-archives/new-articles/worlds-most-unusual-therapist.html) die Insassen der Anstalt „geheilt“. Indem er diese Probleme IN SICH SELBST geklärt hat. Danach mussten sie in seiner Wahrnehmung nicht mehr auftauchen.
    Zu sagen, dass man für die Probleme seiner Klienten nicht verantwortlich ist, ist ein Weg, um mental gesund zu bleiben und sich nicht zu sehr mit seinen Klienten zu verhaften.
    Zu sagen, dass man für alles, was einem begegnet, verantwortlich ist, verleiht einem langfristig auch die Fähigkeit, das zu ändern. Ho’oponopono ist eine Methode, mit der man diese Änderungen vornehmen kann.
    Ein Therapeut muss sich mal die Frage stellen, WER IST IMMER ANWESEND, wenn Menschen mit Problemen in seine Praxis kommen?

    Er selbst!

    Da scheint eine Anziehung zu bestehen. Und wenn wir dem Law Of Attraction folgen, ziehen wir das in unser Leben, was wir zum Wachstum benötigen. Doch manches davon müssen wir klären, um es nutzen zu können. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten – jede Religion z. B. hat verschiedene Rituale dafür, die alle in der einen oder anderen Weise etwas bewirken – Ho’oponopono ist eine der machtvollsten Möglichkeiten, die ich in den vergangenen 25 Jahren kennen gelernt habe.

    Und auch hier gilt wieder das Gesetz der Anziehung: wer etwas über Ho’oponopono liest und sich davon angesprochen fühlt, ist bereit dafür. Wer nicht, geht einen anderen Weg. Nichts ist besser oder schlechter. Jeder geht seinen Weg, der ihm als der richtige und für ihn passende erscheint. Gott hat Zeit …

    Liebe Grüße aus dem Taunus
    Galahad

  24. Hallo Galahad,

    ja, das spricht mich sehr an, allerdings macht es mich auch sehr nachdenklich.
    Wenn ich mich nun entscheide, wieder mit Menschen zu arbeiten, ist das auch die bewusste Entscheidung, deren Probleme in mir zu lösen?
    Ich habe momentan selber eine sehr intensive Klärungsphase. Mein Mann hat sich für eine andere Frau entschieden, was mich noch einmal sehr tief in meine Eigenverantwortung gebracht hat. Mit der Technik von Hooponopono habe ich jeden Tag einen weiteren Schritt des Erkennens tun können. Nun kommt hinzu, dass wir finanziell vor der Insolvenz stehen. Nun stehe ich mit zwei kleinen Kindern da, und habe keine Ahnung, wie ich das finanzielle regeln soll. Ich konnte meine Verantwortung erkennen, wie es dazu kam. Aber manchmal habe ich das Gefühl, ich kann es nicht allein lösen. Soll ich es mir nun immer wieder vor Augen halten, und mit Hooponopono weiterarbeiten? Wie oft und wie lange mache ich das dann?
    Dann kommt immer wieder die andere Seite, die glaubt, jetzt in irgend einer Form handeln zu wollen.
    Ich freue mich über Anregungen, Maria

  25. Liebe Maria,

    es werden nur Klienten zu dir kommen, deren Probleme etwas mit dir zu tun haben. Das ist aus meiner Sicht zumindest immer so im Leben. Es gibt keine Zufälle, alles hat einen Sinn und eine Bestimmung. Wenn du jemanden triffst und es eine emotionale Regung gibt (etwas „klingt“ in dir, wird zum Schwingen gebracht), dann hat es etwas mit dir zu tun. Dieses „Anklingen“ oder „In-Schwingung-Bringen“ kann sich gut oder schlecht anfühlen, wichtig ist hier nur die Intensität.

    Wenn du den von mir angesprochen Artikel oder das Buch „Zero Limits“ von Joe Vitale (beide Links siehe oben) liest, erfährst du mehr darüber, wie Dr. Len eine ganze Abteilung von psychisch schwer gestörten Kriminellen „aufgelöst“ hat, in dem er deren Probleme in sich geklärt hat. Für Dr. Len gibt es kein „Außen“, alles, was uns widerfährt, findet nur in unserem Bewusstsein, in unserem Erleben statt. So gesehen hat alles, was in deinem Bewusstsein auftaucht, etwas mit dir zu tun. Wenn dir etwas nicht ins Bewusstsein kommt, hat es nichts mit dir zu tun. Aber wenn etwas in dir sich regt, wenn etwas in dein Bewusstseinsfeld kommt, dann gibt es hier etwas zu klären.

    Kennst du die Geschichte von Buddha? Buddha Shakyamuni wurde als Prinz geboren. Seinen Eltern wurde prophezeit, dass er ein großer König werden würde, wenn er nichts von dem Leid der Welt erfährt. Sollte er etwas von diesem Leid erfahren, würde er ein großer Heiliger werden. Bis zu seinem 18ten Lebensjahr wurde er von der Außenwelt abgeschirmt, bei jedem Besuch seines Reiches wurden Alte und Kranke Menschen von den Straßen geholt und alles wurde mit Blumen und Blüten geschmückt. Doch einmal sah er einen alten Mann und einen kranken Mann (das war Gott Krishna in Verkleidung) und Prinz Shakyamunis Herz wurde von Mitgefühl für die Leidenden ergriffen. Er verließ sein Königshaus und widmete sich fortan der Suche nach einer Methode, um das Leiden zu beenden.

    Auch im Buddhismus (vor allem in der Vajrayana/Diamantweg-Variante) gibt es kraftvolle Mittel, um in sich Blockaden zu lösen, die letzten Endes dazu führen, dass das Leiden um uns herum weniger wird (das ist der Mahayana-GroßeWeg des Buddhismus). Ich habe diese Mittel kennen gelernt und kann sie deshalb mit den Mitteln des Hooponopono vergleichen und finde sie beide gleichwertig in ihrer Wirkung. Mich spricht beides an, aber Hooponopono hat „noch schneller funktioniert“, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

    Mein Tipp: arbeite weiter mit Hooponopono und handele dann, wenn dir eine Eingebung kommt, entsprechend dieser Eingebung. Denn nur, wenn du Blockaden in dir löst, kann sich das Göttliche in deinem Leben manifestieren. Die Dauer ist für jeden Menschen unterschiedlich, dazu kann man keine Angaben machen. Du wirst es aber daran erkennen, dass es dir besser geht und das Leben leichter wird. Wenn du Blockaden in deinem Inneren löst, brauchst du keine Blockaden mehr im Äußeren, um dich auf die inneren Blockaden aufmerksam zu machen.
    Wenn Existenzängste auftreten, kann ich dir die MET (Meridian-Energie-Techniken) nach Franke empfehlen. Damit kannst du innerhalb kürzester Zeit auftretende Ängste und psychische Blockaden auflösen, die vielleicht nach der Arbeit mit Ho’oponopono auftreten, weil sich innerlich etwas löst. Mit MET kannst du dann an diesen auftretenden Ängsten arbeiten und sie Schicht für Schicht entfernen. Hier gibt es weitere Infos:
    Das Buch (gut investierte 9,95) „Klopfen Sie sich frei“: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/349962057X/panrheboo
    Die Website: http://www.met2.de mit vielen Videos etc.

    Das Handeln ergibt sich aus dem Klären der Blockaden. Tue dann das, was in deinen Möglichkeiten liegt und was vor deiner Nase auftaucht. Die Welt kannst du auch noch später retten, jetzt geht es darum, für dich und deine Familie ein Auskommen zu ermöglichen.

    Ich hoffe, dass ich dir ein paar Impulse geben konnte.

    Aloha
    Galahad

  26. Lieber Galahad und andere Mitlesende,

    ich habe die Antwort bereits in mir gefunden. Seit ich angefangen habe, mich mit Hooponopono zu beschäftigen, habe ich das Gefühl in einem Prozess zu sein, der sich verselbständigt hat, und den ich nur noch staunend mitgehen kann.

    liebe Grüße, Maria

  27. Liebe Maria,

    viele von denen, die sich schon einen Platz bei dem Seminar mit Dr. Len reserviert haben, berichten mir das Gleiche. Dr. Len beschrieb das einmal, als er gefragt wurde, warum auf einem gut sichtbaren Tisch im Seminarraum so viele Namensschilder liegen würden. Er erklärte, dass dies die „Absentees“ sind, Teilnehmer, die nicht teilnehmen konnten, aber trotzdem vom Seminar und dessen Wirkungen profitieren wollten.

    Jeder, der sich auf diese Art und WEise mit dem Seminar verbunden hatte, kam mit dem „Kraftfeld“ des Seminars und Ho’oponopono in Berührung und Veränderungen wurden in Gang gesetzt. Die Entscheidung, sich mit Hooponopono auseinanderzusetzen und das Sprechen der vier o. g. Sätze bewirkt schon etwas, denn DU hast dich entschlossen, etwas zu ändern.

    Ich wünsche dir weiterhin interessante Veränderungen und vielleicht sehen wir uns ja mal persönlich auf einem Seminar.

    Herzliche Grüße
    UHI

  28. Liebe Maria,

    mein Beitrag vom 7. Juni wurde erst nach deiner Antwort vom 8. Juni freigeschaltet, da er noch im SPAM-Filter des Blog-Systems hing. Aber wie immer: man muss etwas nicht abschicken, damit es wirkt. Das Schreiben allein reicht manchmal schon …

    LG
    Galahad

  29. Lieber Galahad,

    wie sieht denn der aktuelle Stand bezüglich eines Seminares mit Dr. Len aus?

    liebe Grüße, Maria

  30. Liebe Maria,

    das Team um Dr. Len ist noch am „Cleanen“ dieses Termins. Sobald das Cleaning abgeschlossen ist, steht der Termin fest und die Personen, die dann Zeit haben sollen, sind genau die richtigen Personen für das Seminar 😉

    Ist für mich als Veranstalter nicht gerade einfach zu organisieren, aber so ist es.

    Auf gut Deutsch: sobald ich den Termin habe, werde ich ihn hier veröffentlichen und allen, die sich unter hooponopono@biohealthcare.net vorangemeldet haben, eine Einladung mit der Anmeldung schicken.

    Herzliche Grüße
    UHI

  31. Lieber Galahad,

    „Die Welt kannst du auch noch später retten, jetzt geht es darum, für dich und deine Familie ein Auskommen zu ermöglichen“

    diesen Satz habe ich heut erst wahrgenommen, er hat mich so tief berührt, dass ich erst mal nur geweint habe.

    Existenzängste hatte ich vor Jahren, als ich noch wesentlich mehr Geld hatte. Sie sind immer weniger geworden, da meine innere Führung immer klarer wurde.
    Aber ich fühle auch, dass es jetzt an der Zeit ist, dieses Thema in mir zu heilen. Die Ursachen, die ich gesetzt habe, sind mir vor ein paar Tagen schon klar geworden, doch der Schritt in die Heilung ist glaube ich heute in mir ausgelöst. Jetzt fühle ich nur noch ein inneres „JA“.

    Danke, Maria
    p.s. ich habe im Internet ein paar Seiten zu dem Thema gefunden, doch hier fühle ich die Energie des Ho oponopono am deutlichsten.

  32. Liebe Maria,

    das Thema „Existenz-Ängste“ ist meines Erachtens eines der Ur-Themen auf diesem Planeten – und solange es nicht grundsätzlich gelöst, spricht „gereinigt“ ist, wird es uns auf die eine oder andere Art und Weise immer wieder einholen.

    Letzten Endes liegt dahinter der Tod, sei es der des Egos und seiner Eitelkeiten oder in allerletzter Konsequenz der physische Tod – und vor dem lohnt es sich schon, Angst zu haben.

    Aber bis in Deutschland die „Existenz“ beendet ist, gibt es noch ein wirklich gutes soziales Netz und Freunde und zig Möglichkeiten, sich ein Auskommen zu sichern. Es ist fast unmöglich, in Deutschland wirklich berechtigte „Existenzängste“ zu haben – aber ich weiß genau, was du meinst.

    Meist suchen wir uns ja entsprechende Eltern und soziale Umfelder aus, durch die wir diese schöne Erfahrung machen können – um sie letzten Endes zu transzendieren und damit zu spielen. MET oder EFT ist eine Möglichkeit, diese Ängste direkt dann anzugehen, wenn sie das Körper-System belasten und mit Ho’oponopono gehst du direkt an die Ursachen ran und löst sie auf.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Klarheit – just do it!

    Aloha
    Galahad

    P.S.: es gibt viele gute Seiten zu Ho’oponopono, doch meist wird dort nur das Stammes-Ritual der Kahunas Hawaii beschrieben. Die für uns westliche Menschen besser passende Form, die Dr. Len lehrt, wird nur selten beschrieben. Und in meinem Blog soll es weniger um die Theorie gehen. Vielmehr möchte ich die Menschen, die hierhin geführt werden, dazu animieren, es einfach anzuwenden – just do it!
    Die Erfolge sprechen dann für sich. Ich weiß auch nicht, wie mein Lichtschalter funktioniert – ich drücke drauf, und das Licht geht an. Mehr muss man manchmal nicht wissen …

  33. Hallo Galahad,
    ich bin erst vor neun Tagen mit Ho’oponopono durch Bärbel Mohr und ihre Webseite in Berührung gekommen und unter anderem auf deiner Seite gelandet. Mich hat es total erwischt. Ich möchte sehr gerne Dr. Len kennen lernen und ihn erleben. Also bitte ich dich hiermit mich in deine Anmeldeliste für das Seminar mit aufzunehmen. Oder soll ich unter der von dir angegebenen e-mail Adresse mich melden?
    Ich arbeite seit Jahren mit Menschen therapeutisch mit vielen verschiedenen Methoden. Mein Anliegen war es immer schon die Ursache von Beschwerden zu finden. Seit ich Ho’oponopono kennen gelernt habe ist mir klar, dass ich da oft nur an Anfängen dran war. Das heißt ich konnte oft sehr genau die Ursachen erspüren und auch weiter geben, aber das war es dann. Oft blieb in mir das Gefühl zurück, dass ich etwas davon behalten habe. Was ja auch stimmt, wie ich jetzt weiß.
    Auch das Thema Eigenverantwortung ist mir geläufig und ich arbeite schon lange an meiner eigenen. Jetzt eröffnet sich mir ein Feld, das ich noch gar nicht ganz zu betreten wage. Natürlich stehe ich schon mitten drin, aber es ist doch ziemlich gewaltig was sich da innerlich eröffnet.
    Dass ich nur Patienten weiter helfen kann, wenn ich mein eigenes Thema, das sie mir präsentieren erkannt und im besten Fall gelöst habe, das war mir schon lange klar, aber dass es noch viel weiter geht und ich es in mir noch viel tiefer auf so einfache Weise weiter lösen kann, das ist für mich der Hammer.
    Seit ungefähr einem Jahr arbeite ich wenig mit anderen Menschen, weil ich innerlich wusste, es fehlt noch etwas und weil ich instinktiv spürte, dass ich bis dieses Jahr im Sommer mir Zeit lassen soll und dann geht es los. Das Gefühl war wohl richtig. Ich bin sicher, dass es mit Ho’oponopono zu tun hat. Und ich wage mich langsam an längere und intensivere Übungssequenzen heran und staune.
    Danke für deine Veröffentlichungen und dein Engagement
    und liebe Grüße
    Ingrid

  34. Lieber Galahad, ich habe mich gerade angemeldet. Von hooponopono habe ich am vergangenen Sonntag erfahren. Wie oft in meinem Leben habe ich sofort gewußt: Das ist mein Weg. Ich wünsche mir, daß dieses Seminar bald stattfindet. Herzliche Grüße Angie

  35. Infos zum Termin mit Dr. Len in Deutschland

    sind vorerst nur unter der E-Mail-Adresse hooponopono@biohealthcare.net erhältlich. Doch freue ich mich natürlich auch immer wieder über Kommentar hier im Blog, also verbreitet die Adresse und gebt den Link weiter: http://blog.mind-magic.net/?s=hooponopono.

    Herzliche und sehr erfreute Grüße und

    ALOHA

    Galahad

    P.S.: weitere Info, warum der Termin etc. noch nicht hier steht, gibt es weiter unten in meinem Kommentar vom 29.6.08. 

  36. Lieber Galahad,
    ich würde gerne nähere Informationen zu dem Seminar am 20./21. September haben.
    Liebe Grüße und vielen Dank
    Conny Brill

  37. Liebe Conny,

    diese Informationen hätte ich auch gerne 😉 Scherz beiseite, danke für deine Anfrage. Ich erhalte nun verstärkt Mails mit der Frage nach weiteren Informationen. Wie ich oben geschrieben habe, liegen mir diese leider noch nicht vor.

    Ihr könnt die Adresse hooponopono@biohealthcare.net gerne verwenden, um euch vorregistrieren zu lassen, um den Early-Bird-Bonus angerechnet zu bekommen. Und Ihr erhaltet dann auch sofort eine Nachricht, wenn weitere Infos bekannt sind.

    Alle, die sich über die obige E-Mail-Adresse anmelden, kommen auf meine Liste und werden als erste benachrichtigt.

    Liebe Grüße und
    ALOHA

    Galahad

  38. Lieber Galahad,gerne hätte ich Informationen zu dem Seminar von Dr.len am 20./21. September.Wichtig ist mir auch die Kostenfrage,meine Tochter Jana (Schülerin) würde gerne an diesem Seminar auch teilnehmen und vielleicht ist es möglich einen Schülerrabatt zu bekommen.Mit liebevollen Grüßen Petra und Jana Hannasky-Seiniger

  39. Hallo an alle Ho'oponopono-Interessenten,

    vor allem für diejenigen, die diesen Blog schon einmal besucht haben und gesehen haben, dass hier (mein Kommentar vom 13.6.08)  der genaue Termin stand, zu dem Dr. Len nach Deutschland kommen wird, folgende Information:

    ich war leider – in Unkenntnis der Prozesse, die Dr. Len im Hintergrund eines solchen Seminares initiiert – etwas zu voreilig mit der Ankündigung. Deshalb bin ich jetzt von ihm gebeten worden, die Ankündigung VORERST wieder von meinem Blog zu entfernen und nur die, die sich per E-Mail melden, zu informieren. (Auch über die Gründe, warum ich die Ankündigung vorerst entfernt habe, kann ich dann informieren.)

    Daran möchte ich mich gerne halten. Also: der Termin steht immer noch, weitere Info per E-Mail unter hooponopono@biohealthcare.net.

    Falls ich damit für Verwirrung gesorgt haben sollte, möchte ich mich dafür entschuldigen. (Wobei eine kleine Stimme in meinem Inneren jetzt wieder sagt: Wer weiß, wofür das jetzt wieder gut ist?)

    Herzliche Grüße, bis bald und

    ALOHA

    Galahad

  40. Liebe Petra,

    ich denke, dass es einen Rabatt für Paare, Familien etc. geben wird. Wie hoch dieser sein wird, kann ich noch nicht sagen. Sobald die Informationen vollständig vorliegen, werde ich es hier und per Mail (für die, die sich schon per Mail vorangemeldet haben) bekannt geben.

    Herzliche Grüße und
    ALOHA

    Galahad

  41. Hallo, Galhad,
    ich interessiere mich sehr für das Semina von Dr. Len.
    Bitte teile mit Termin, Ort und Kosten dazu mit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marina

  42. Hallo Galahad,
    bin vor ca. 14 Tagen auf dieses auf hohem Niveau stehende Forum gestoßen, nachdem ich erstmals über Ho’oponopono im Bärbel Mohr Forum erfuhr. Ho’oponopono hat mich spontan wegen der Einfachheit gefesselt, Blockaden aufzulösen. Mich interessiert Deine Meinung bei der Lösung meines Problems: Ich stelle seit längerer Zeit „bewußt“ bei Menschen in meinem Umfeld immer das gleiche Verhalten mir gegenüber fest. Ich werde gespiegelt (klar). Reichen für die Lösung des Problems die 4 Sätze? oder muß ich mir immer die Fragen stellen „Womit habe ICH das erschaffen? “ Wo ist Meine Resonanz zu solch einem Ereignis“? fühle mich rein und spreche dann die 4 Sätze? Auf das Verhalten meines Umfeldes kann ich mir keinen Reim machen, ich kenne die Lösung nicht, vielleicht zu lange her (Kindheit) Helfen die magischen Sätze auch, wenn die Ursache nicht mehr bekannt ist???
    Ich freue mich auf die Antwort

    Liebe Grüsse
    Hans

  43. Lieber Hans,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob. Ich kann dir gerne meine Meinung für die Lösung deines Problemes aus meiner Sicht zur Verfügung stellen.

    Wie du schon sagtest, ist alles, was in deinem Bewusstsein auftaucht eine direkte Widerspiegelung deines Bewusstseins-Zustandes. Ich würde gar nicht mal so tief gehen und fragen, WOMIT du etwas erschaffen hast oder wo die Resonanz zu etwas ist. Das ist aus meiner Sicht zu analytisch und geht zu sehr in den Kopf. Und: auf dieser Ebene kommst du selten auf die Lösung, sonst hättest du das Problem nicht mehr. Akzeptiere es: es ist so, wie es ist – und dann gehe an die vier Sätze. Mir hilft es immer, wenn ich mir das entsprechende Thema aufschreibe (Stichwort reicht) und dann die vier Sätze spreche.

    Die Ursache ist uns in den meisten Fällen nicht mehr bewusst und das ist auch gar nicht so wichtig, da wir von den vielen Millionen Sinneseindrücken, die jeden Tag auf uns einströmen, die wenigsten bewusst wahrnehmen – und doch beeinflussen sie uns auf die eine oder andere Art und Weise. Von frühkindlichen Prägungen will ich erst gar nicht anfangen. Da gibt es mannigfaltige Beeinflussungen, die heute immer noch auf uns wirken.

    Mit dem Ho’oponopono-Ritual sowie den vier Sätzen löst du dich von dem ganzen „Müll“, den du im Unterbewusstsein angehäuft hast, und kommst immer mehr hin zu dem eigentlichen HANS, der du wirklich bist und wirst immer weniger von den unbewussten Impulsen (Dr. Len nennt es ganz klar „rubbish“ oder „garbage“ – also „Müll“ 😉 angetrieben, sondern immer mehr von der „göttlichen Inspiration“ („divine inspiration“).

    Und je mehr „Müll“ du durch das Ritual und die vier Sätze entfernst, um so mehr kann das klare Licht des GEISTES durch deine Existenz hindurch scheinen und um so weniger benötigst du die Spiegel im Äußeren, die dir die „Schatten“ deines Unterbewusstseins zeigen müssen, damit sie dir bewusst werden und du damit arbeiten kannst.

    Also meine Empfehlung: nicht lange nachdenken, WAS irgendwann einmal der Grund für irgend etwas gewesen ist (da kannst du bis zum Urknall zurück gehen und würdest doch nicht auf die Lösung kommen :-). Das Thema im Bewusstsein halten (vorher aufschreiben hilft dabei), dann die vier Sätze sprechen (ich mache das meist in Etappen: 10 mal „Ich liebe dich“, 10 mal „Es tut mir leid“ etc.) und dann – die göttliche Inspiration abwarten und geschehen lassen. Es kann sein, dass du dann den Grund für das Verhalten erfährst (muss nicht sein) oder dass dir Verhaltensweisen intuitiv zu Bewusstsein kommen, mit denen du mit dem Thema umgehen kannst – who knows? Lass‘ die Inspiration zu und schau, was geschieht.

    Und immer daran denken: du kannst nichts falsch machen. Alles, was geschieht, geschieht, weil es notwendig ist. Und Probleme sind wie Zahnschmerzen: sie sind das Symptom einer tiefer liegenden Störung. Ohne Zahnschmerzen (oder unserer Angst davor) würden wir nicht freiwillig zum Zahnarzt gehen. Und ohne Probleme würden wir uns nicht weiter entwickeln. Du kannst es auch mit Kraft-Training vergleichen. Je höher der Widerstand, desto schneller sind die Erfolge sichtbar. Ohne Widerstand und Probleme ist kein Fortschritt möglich!

    Herzliche Grüße und
    ALOHA

    Galahad

  44. Lieber Galahad,
    vielen Dank für Deine Sicht der Dinge, finde ich grossartig.
    Eine Frage doch noch: Du sprichst wiederholt von dem Ritual neben den 4 Sätzen. Was ist mit Ritual genau gemeint?

    Lieben Gruß
    Hans

  45. Lieber Galahad,
    ich glaube, meine Ritual-Frage hat sich in soweit geklärt, als das es darauf nur eine Antwort gibt, wenn ich das entsprechende Seminar besucht habe – richtig ? (Absatz 11.3)- irgendwie verständlich –

    Liebe Grüsse
    Hans

  46. LIeber Hans,

    ja und nein. Es gibt eine öffentlich zugängliche und stark verkürzte Fassung des Rituals, die ich im Kommentar Nummer 4 auf dieser Seite hier (http://blog.mind-magic.net/hooponopono-huna/selbstverantwortung-hooponopono-verantwortung-fuer-alles-im-leben-uebernehmen/2007-08/dr-len-und-galahad-auf-dem-hooponopono-seminar-in-koeln-am-221007) veröffentlicht habe.

    Das komplette Ritual aus dem Seminar von Dr. Len macht ohne die zwei Tage Vorbereitung (viel davon energetischer Natur) darauf aus meiner Sicht keinen Sinn. Da ich versprochen habe, dieses Ritual auch nicht zu veröffentlichen, halte ich mich daran gebunden. Dafür bitte ich um Verständnis.

    Doch auch schon nur das Sprechen der vier Sätze zeigt enorme Resultate, wie ich aus Feedback von vielen Leuten, die sich jetzt vor-angemeldet haben, erfahren konnte.

    Also: just do it!

    Viele Grüße
    Galahad

  47. Hallo,
    gibt es schon Infos darüber, wann Dr. Len hier in Deutschland ein Ho´oponopono – Seminar hält? Ich bin sehr daran interessiert und bitte einfach um eine Benachrichtigung.

    Liebe Grüße Martin

  48. Hallo lieber Uwe Galahad 🙂

    danke für Deinen Einsatz für Ho’oponopono und die Organisation des Seminars mit Dr. Len und Mary Köhler. Da ich seit Februar 2007 durch Joes Bericht von Ho’oponopono weiß, praktiziere ich es seit dem mit wachsender Begeisterung und Hingabe sowie großem Erfolg. In der Reikifreundschaft, meiner Online Reiki Schule mit vielen Hundert Mitgliedern habe ich die Infos über Ho’oponopono von Anfang an öffentlich gemacht, so dass der Prozess inzwischen zu den beliebtesten Selbst-Coaching-Techniken gehört, die den Mitgliedern zur Verfügung stehen. Ich habe heute gleich im Mitgliederbereich der Reikifreundschaft auf das Seminar hingewiesen und interessierte Mitglieder eingeladen, auch zu kommen, nachdem ich mich bei Dir angemeldet hatte.

    Ich freue mich, Dich spätestens auf dem Seminar kennen zu lernen und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Ho’oponopono.

    Alles (IST) Liebe,

    Alexander Gottwald

  49. Hallo Alexander,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich kenne auch deine Website (bin selbst schon seit 25 Jahren Reiki-Praktizierender und seit 2000 auch Reiki-Meister/-Lehrer) und freue mich natürlich auch, dich dann auf dem Seminar persönlich kennen zu lernen.

    Viele liebe Grüße, auch dir weiterhin viel Erfolg mit deiner tollen Online-Reiki-Schule und
    ALOHA

    Galahad

  50. Hallo Uwe,
    spannend, dass du dich jetzt dort engagierst. Gleich zwei Mal Ho’oponopono in Frankfurt, erst Bärbel, dann eine Woche später Ihaleakala Hew Len. Da wird in Frankfurt wohl enorm vergeben werden 🙂
    Dein Essay ist klasse. Und drückt durch die einzelnen Stufen auf einer noch klareren Ebene prozesshaft das aus, was ich in Folge meiner Reiki-Praxis, Avatar etc. gelernt habe: Ich selbst bin für mein Leben verantwortlich. Wow. Ich liebe es 🙂

  51. Hi Frank,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob für meinen Essay.

    Ja, du hast recht, Ho'oponopono zeigt auf einer sehr klaren Ebene sehr deutlich auf, dass wir selbst für unser Leben (und alles, was uns in unserem Bewusstsein begegnet) verantwortlich sind. Es erscheint anfänglich als sehr viel auf einmal, doch nach einiger Zeit sortiert sich, an welcher "Verantwortungs-Baustelle" man arbeiten möchte und wo die Intuition einen hinführt.

    Würde mich freuen, dich mal wieder zu sehen. Kommst du zu Bärbels Seminar oder sogar vielleicht zu Dr. Lens Seminar?

    Bei Bärbels Seminar werde ich auch dabei sein, möchte sie nach einigen E-Mails, die wir ausgetauscht haben, auch mal persönlich kennen lernen.

    Liebe Grüße und
    ALOHA

    Galahad aka UHI

    P.S.: Frankfurt hat Vergebung wirklich nötig, daher hatte ich die Eingebung, es in diesem Jahr in Frankfurt stattfinden zu lassen. Nächstes Jahr werde ich es wohl in Berlin organisieren und wenn es sich ergibt, auch im süddeutschen Raum.

  52. Rückenschmerzen und Skoliose nach Spontananwendung von Hooponopono geheilt

    Liebe Freunde,

    ich möchte Euch kurz von einer außergewöhnlichen Erfahrung bei der Anwendung von Hooponopono berichten.

    Ich arbeite als Masseur und Heiler in eigener Praxis. Eine liebe Freundin,die gleichzeitig auch Patientin von mir ist, berichtete kurz von dem Seminar mit Dr. Len und das durch Selbstheilung mit den bekannten Sätzen

    – Es tut mir Leid
    – Ich verzeihe dir
    – Ich liebe Dich

    A L L E S geheilt werden kann.

    WOW. Etwas in mir wird angesprochen. Intuitiv erklingen Worte in mir wie „Inneres Kind-Kristallgitternetz-Liebe heilt ALL ES-Morphogenetische Felder-Wir erschaffen unsere Realität -usw.-

    Insgesamt ein plötzliches verstehen, wie ich es schon einmal durch eine Lichttransformtion nach dem Besuch von Mutter Meera hatte.

    Gleicher Tag, abends. Ich rufe einen Freund in München an. Nach kurzem Gespräch kommt er auf sein Seminarbesuch bei einem Dr. Len zu sprechen. (Kenn ich doch !?)

    Gleicher Bericht wie der von meiner Freundin und wieder dieses Gefühl, hier ist eine entscheidende Information für Dich.

    Zwei Tage später: Eine Freundin hatte ihre zukünftige Schwiegertochter bei mir wegen Rückenschmerzen, Skoliose, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz und Angststörung angemeldet.

    Es erscheint eine hübsche und völlig verängstigt wirkende 28-jährige Frau.
    Der orthopädische Befundbericht beschreibt eine linkskonvese 3 B Skoliose mit Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz mit Rückenschmerz. Die 4-wöchige Behandlung mit Spritzen und Krankengymnastik war erfolglos.
    Aus einem Vorgespräch hatte ich erfahren, das sie mit 9 Jahren vor ihrem alleinerziehenden Vater in ein Kinderheim geflohen war.

    Nachdem ich die Daten schriftlich aufgenommen hatte, reinige ich wie jedesmal vor Behandlungbeginn meine Hände mit fließendem Wasser in einem anderen Raum meiner Praxis.

    Ich drehe den Wasserhahn auf, halte meine Hände in den angenehm warmen Wasserstrahl und blicke in den über dem Wasserhahn befindlichen Spiegel.

    Plötzlich empfinde ich all den Schmerz, die Wut, Angst und Hilflosigkeit dieser jungen Frau und sehe den gekrümmten Rücken vor meinem inneren Auge.

    – Es tut mir leid
    – Ich verzeihe Dir.
    – Ich liebe Dich.

    sind die Worte die ich aus ganzem Herzen mehrfach spreche.

    Energieschauer durchfluten meinen Körper und ich weiss dass göttliche Heilung stattgefunden hat.

    Ich gehe zurück in den Behandlungsraum und bitte die junge Frau nochmals von der Behandlungsliege aufzustehen. Tränen kullern ihr bereits über die Wangen.
    Es steht vor eine aufrechte junge Frau ohne Skoliose mit gerader Wirbelsäule und Hüfte und schmerzfrei.

    Abend habe ich noch eine Hausentstörung gemacht.

    Das Ehepaar hat einen ungarischen Hirtenhund der eine Angststörung vor Männer hatte. Ihr könnt Euch denken wasich gemacht habe. HOOPONOPONO. Anschließend legte sich der Hund Rücken und gab mir seine Hundepfote. Unglaublich.

    Ich danke Dr. Len – Ich danke Gott. Ich danke Euch.

    Klaus Eikenberg

  53. Lieber Klaus,

    WOW! – das war das erste, was mir durch den Kopf ging, als ich – mit Wasser in den Augen – deinen Bericht zu Ende gelesen hatte. Das finde ich toll. Und ganz besonders toll finde ich, wie du den Weg zu Ho’oponopono gefunden hast. ES GIBT KEINE ZUFÄLLE! Aber – es gibt Dinge, die uns zufallen …

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit Ho’oponopono. (WICHTIG: Es gibt keine Heilung im Außen. Wir heilen immer nur das IN UNS, was die „Krankheit“ im Außen darstellt. Wenn ich das Kranke in mir geheilt habe, muss es sich nicht mehr im Außen manifestieren. Therapeuten haben Patienten, damit sie IN SICH heilen können.)

    LIebe Grüße
    Galahad

  54. Hallo Klaus,

    ich habe heute morgen ebenfalls mit Tränen in den Augen Deinen Bericht gelesen. Ich war auf dem Seminar von Dr. Len, und es war für mich eine unbeschreibliche Erfahrung…

  55. Hallo Galahad,

    Ich habe mit großem Interesse deine Homepage gelesen. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich auch sehr gerne an dem Seminar bei Dr. Len teilnehmen.

    Leider ist es bei mir nicht möglich, da ich einen geistig Behinderten Kind habe und es unheimlich schwer ist für ihn einen Betreuer bzw. Betreuerin zu finden.

    Aber ich werde versuchen nach Dr. Lens Methode einen Selbstheilung vorzunehmen.

    Danke, für die Informationen über hooponopono.

    Liebe Grüsse

    Meggi

  56. Hallo.

    Ich bin eine wundervolle und erfahrene Übersetzerin und bin zutiefst berührt und inspiriert von Hooponopono.
    Würde so gerne Texte, Interview etc. aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen.

    Gibt es Kontaktmöglichkeiten mit Dr. Hew Len direkt.
    Hast du eine Idee?????

    Herzlich

    Bettina

  57. Hallo Bettina,

    Übersetzungen sollten vorher von Dr. Len und seinem Team autorisiert werden. Du erreichst seine Assistentin Mary Koehler unter marykoehler5@verizon.net, dort kannst du alles Weitere (in englischer Sprache) nachfragen. Zu Dr. Len direkt gibt es keine Kontaktmöglichkeit.

    LG
    Galahad

  58. Lieber Uwe,
     
    ich habe deine Adresse auf der amerikanischen Self I-Dentity through Hooponopono-Website gefunden. Ich praktiziere aktiv Huna (Serge King-Richtung), und habe einige schöne Dinge damit erleben dürfen (unter anderem die Green Card gewonnen, usw).
     
    Wenn das "Manifestieren" nicht geklappt hat, habe ich immer eine Erklärung dafür gefunden: "Blockaden im Unterbewusstsein". Als Reaktion darauf habe ich meine Blocken bearbeitet, und visualisiert und gebetet (hawaiianisches Ha-Prayer), und getan und gemacht. Und habe vor lauter Aktivität eben nicht mehr drauf geachtet, dass ich vertraue, mich Gott öffne. Bis Freitag letzter Woche fühlte ich mich innerlich ausgebrannt, und das trotz all meiner Huna-Werkzeuge (und anderer). Ich hatte wieder das Gefühl, wie es mir schon mal passiert ist, dass meine Verbindung zu Gott, zum großen Alles, verschüttet war.
     
    Am Freitag letzter Woche kam nun von Amazon Joe Vitales Buch über Dr. Lens Self-Identity Through Ho'oponopono. Ich habe es am selben Tag ausgelesen und war wirklich begeistert. Es ist die radikalste Anwendung der sieben Huna-Prinzipien, die ich kenne. Und es ist eine Befreiung, eine Erleichterung für mich, weil es mich befreit vom Kontrollzwang und dem Irrglauben, ich wüßte wirklich, was in meinem Ku/Unihipili los ist. Und gestern habe ich bereits die ersten Erfolge gehabt (die Menstruationsschmerzen meiner Frau waren weg, und sie ist eingeschlafen wie ein Baby).
     
    Nur eine Frage habe ich noch:
    In Huna-Kreisen ist Vince Wingo recht bekannt. Er praktiziert auch modernes Ho'oponopono (also eigentlich SITH). Auf seiner Homepage schreibt er nun, und das verwirrt mich etwas, ungefähr Folgendes: "In den letzten acht Jahren haben Forschungen ergeben, dass das ständige Wiederholen der vier Sätze 'Ich liebe dich', 'Es tut mir leid', "Bitte verzeih mir' und 'Ich danke dir' sehr nachteilige Wirkungen erzeugen. "Es tut mir leid" und 'verzeih mir' erzeugen im Menschen oft das tiefsitzende Gefühl, eine schwere Sünde begangen zu haben, und das wirkt sich negativ auf das Leben aus. Ich würde eher sagen 'Ich liebe dich', 'Bitte entschuldige', 'Ich verzeihe dir' und 'Ich danke dir'".
     
    Ich verstehe Vinces Punkt, weil er aus der alten Schule des positiven Denkens kommt, die besagt, dass unser Unihipili jedes kleine Wort wörtlich nimmt. Als Praktizierender des King-Huna aber weiß ich, dass mein Unterbewußtsein natürlich weiß und spürt, wie ich etwas wirklich meine.
     
    Kurz also: Was hältst du von Vinces Behauptung, dass die vier Sätze Negatives hervorrufen?
     
    Aloha und
    mahalo!
     
    🙂
    Norbert

  59. Ich habe gehört, dass Dr. Len im Oktober in Deutschland einen workshop gibt. Wo gibt es nähere Informationen?

  60. Lieber Norbert,

    danke für deine Anfrage. Ich habe ein bisschen Zeit für die Antwort gebraucht, weil ich teilweise selbst gerade an diesem Thema „dran bin“ und das erst für mich klären wollte, bevor ich dir antworte.

    Ich habe Serge Kahili King vor gut 20 Jahren durch seine Bücher kennen gelernt und war damals (wie heute) von ihm und seiner Art der Vermittlung begeistert.

    SITH im Stil von Dr. Len hat aber ÜBERHAUPT nichts mit Huna zu tun (Dr. Len distanziert sich ganz klar davon). Auch wenn manche Begriffe natürlich (da auch aus Hawaii stammend) übereinstimmen, geht es doch um einen „radikaleren“ Ansatz.

    Zu deiner Frage bezüglich Vince Wingo: ich kenne ihn nicht. Ich kenne auch keines seiner Werke (E-Books, DVDs etc.). Ich werde wohl mal eines seiner kostenlosen E-Books bestellen, um mir einen kleinen Eindruck zu verschaffen. Aber von dem, was er auf seiner Website schreibt und dem, was ich „energetisch“ wahrnehmen kann, kann ich nur von meiner Seite aus sagen: ich mag seinen Stil nicht! Es ist eine seltsame Energie von „mit fremden Federn schmücken“, die von seiner Art ausgeht. Sorry, dass ich nicht genauer sein kann und das ist auch nur meine ganz persönliche Meinung.

    Aber nur ein Beispiel, bei dem ich sehr gut SITH von Dr. Len anwenden konnte: Vince Wingo behauptet, dass Jane Roberts und die von ihrer Trance-Persönlichkeit „Seth“ übermittelten Botschaften eins zu eins aus Manuskripten seines Vaters stammen würden. Er behauptet, noch Quittungen der Bestellungen von damals (nun mittlerweile gut 40 Jahre her) zu besitzen, aus denen das hervor gehen würde.

    Es stimmt, dass manche Inhalte dessen, was Seth Jane Roberts in Trance übermittelt hat, gut ins Huna-Weltbild passen und sogar identisch sind. Aber ich empfinde es als Unverschämtheit, daraus abzuleiten, dass das gesamte Seth-Material (das insgesamt im Zeitraum von 1963 bis 1984 entstanden ist und mehrere zehntausend Seiten umfasst) nur auf ein paar Skripten seines Vaters beruhen soll. Jane Roberts/Seth’s Bücher hatten auf mich in meiner Jugend einen so intensiven Einfluss, dass einer großer Teil meines spirituellen Weltbildes darauf und auf der dem Material innewohnenden Logik beruht.

    Genauso gut könnte Vince Wingo auch behaupten, dass Jesus von Huna beeinflusst wurde. Nur deshalb, weil auch einige der Handlungen und Aussagen Jesus‘ Ähnlichkeiten mit Huna aufweisen.

    Es gibt nur eine Quelle, da ist es verständlich, dass manche Aussagen verschiedener Glaubensrichtungen oder Weltanschauungen ähnlich bis identisch sind.

    Das aber nur am Rande zur Person von Vince Wingo und meiner Einschätzung.

    Zum Thema „Unterschied von ‚Es tut mir leid‘ zu ‚Ich entschuldige mich'“ habe ich nach einiger Klärungsarbeit eine ganz klare Meinung (ich habe dazu auch schon einen Blog-Beitrag von gut eineinhalb Jahren geschrieben, in dem ich das kurz erkläre, siehe hier: http://blog.mind-magic.net/hooponopono/selbstverantwortung-hooponopono-verantwortung-fuer-alles-im-leben-uebernehmen/2007-08):
    Wenn ich sage „Es tut mir leid“, dann möchte ich in mir auch wirklich das Gefühl von Reue entwickeln und das gelingt mir besser, indem ich diese Worte verwende. Es ist mehr Gefühl dahinter, mehr „Power“.
    Wenn ich sage „Bitte entschuldige“ oder „Ich entschuldige mich“, dann löst das in mir persönlich überhaupt kein Reue-Gefühl aus, es erscheint mir „geheuchelt“. Es hat keinerlei Auswirkung.

    Stelle es dir mal im richtigen Leben vor: du hast einer Person etwas „Schlechtes“ getan (was auch immer). Kann diese Person eine Entschuldigung eher annehmen, wenn du vor ihr stehst und sagst: „Es tut mir leid“ oder wenn du sagst: „Ich entschuldige mich“.

    Für mich ist das Gefühl ganz klar bei einer der beiden Aussagen. Und mit dem Gefühl auch die innerliche Wirkung.

    Denn ich möchte ja etwas aus meinem System entfernen, was mich dort blockiert. Da es mir aber nicht bewusst ist, was genau mich blockiert, muss ich ein bisschen „buddeln“, um es ans Licht zu holen. Und aus meiner Erfahrung geht das einfacher, wenn das Gefühl als „Leitsystem“ dient. Dann weiß mein Unterbewusstsein eher, wo genau es suchen muss. Und wenn ich keine echte Reue empfinden kann, dann mache ich so lange mit diesem Satz weiter, bis es eine Übereinstimmung zwischen Satz und Gefühl gibt (das kann manchmal schon eine gewisse Zeit dauern).

    Den Satz „Bitte vergib‘ mir“ empfinde ich ähnlich. Wenn der Satz „Es tut mir leid“ dazu dient, Reue zu empfinden, dass bedeutet der Satz „Bitte vergib‘ mir“, dass ich WIRKLICH um Vergebung bitte und mich damit sinnbildlich auf die Knie begebe und mich der Güte des Gegenübers ausliefere. (Interessanterweise können manche Menschen mit Knieproblemen diesen Satz nicht aussprechen, dass aber nur so nebenbei 😉
    Ich habe deshalb auch extra den Satz mit „Vergebung“ und nicht „Verzeihung“ gebildet, da in der Vergebung noch eine „höhere Macht“ anklingt und sprichwörtlich angerufen wird, hingegen das „Verzeihen“ bei mir wieder nicht eine so intensive Wirkung auslöst.
    Und das Pronomen ist in meiner Version „mir“ und nicht „dir“. Das sind total unterschiedliche Energien dahinter. Der Unterschied zwischen „Bitte vergib‘ mir“ und „Ich vergebe dir“ ist immens und hat eine TOTAL andere Bedeutung, die auch nicht befreiend wirkt.

    All das sind natürlich nur meine persönlichen Meinungen und Beschreibungen, doch decken sie sich mit meinen eigenen Gesprächen mit Dr. Len und dem, was er im Seminar vermittelt.

    Und: wie immer gilt natürlich: die eigene Erfahrung ist der Maßstab der Wirksamkeit. Prüfe die Wirkung der unterschiedlichen Sätze und was sie bei DIR bewirken und entscheide dich danach dann für den einen oder anderen …

    Da diese Fragen/Antworten aber vielleicht auch für andere von Interesse sein könnten, würde ich mich freuen, wenn ich Ausschnitte davon im oben genannten Blog-Beitrag als Kommentar mit Antwort veröffentlichen könnte. Wäre das OK für dich?

    Liebe Grüße und
    ALOHA

    Peace be with you

    UHI aka Galahad

  61. Hier eine kleine Übung, die ich beim Schreiben eines Postings in Forum von Bärbel Mohr (10. April 2010 – Hinweis: die Seite wurde vom Moderator des BM-Forums gelöscht. Zum Glück hatte ich den Text hier rein kopiert.) spontan aus einer Einebung heraus entwickelt habe. Ich finde sie sehr kraftvoll, weswegen ich sie auch gerne hier posten will.

    ######################
    Liebe Rixa,

    ja, du hast es richtig verstanden. Ich persönlich nutze die vier Sätze den ganzen Tag lang. Es ist mittlerweile ein Automatismus, dass ich – immer, wenn etwas „Negatives“ in meinem Bewusstsein auftaucht – „Ich liebe dich“ sage. Eigentlich reicht – laut Dr. Len – der Satz „Ich liebe dich“ vollkommen aus, da er auch die anderen Sätze energetisch mit einschließt.

    Und wenn du es schaffst, zu deinen Allergien WIRKLICH „Ich liebe dich“ zu sagen, dann können sie sich auflösen, denn sie stehen nur als Symbol für etwas Anderes. WAS dieses Andere jedoch ist, muss dir gar nicht bewusst sein. Wenn es dir während der Arbeit mit den Sätzen auf einmal bewusst wird, ist das toll und schön, aber es muss nicht sein.

    Sicherlich ist es gut, wenn du dich anfangs ein wenig zurück ziehst, wenn du anfängst, mit den Sätzen zu arbeiten, damit sich deine Gedanken sammeln können. Und anfangs kannst du dich auch auf deine Allergie konzentrieren und dann die Sätze sagen. Später kannst du die vier Sätze einfach in deinen normalen Alltag integrieren und sie den ganzen Tag sagen (deine Allergien hast du ja auch den ganzen Tag, oder?)

    Eine kleine Atemübung kann dir hier noch helfen, diese haben wir auf dem Seminar gelernt, aber da ich sie auch aus einem anderen System kenne, kann ich sie dir auch gerne verraten:
    Den Zeigefinger und Daumen der Hände zusammen bringen, bis sie einen Kreis bilden.
    1. Ausatmen, dabei bis 9 zählen und dabei verbrauchte Energie und Schlacken und Abfall aus den Zellen hinausbefördern. Du kannst dir richtig vorstellen, wie das alles über deine Atmung hinaus geht und sich dann um dich herum in Licht auflöst
    2. Für 9 Zähleinheiten hältst du die Luft an und erlaubst deinem Körpersystem, sich zu beruhigen
    3. Für weitere 9 Zähleinheiten atmest du Göttliche Energie (oder universelle Energie, je nach Glaubenssystem Wink ) in deinen Körper ein, jede Zelle wird von dieser Energie durchdrungen und aufgeladen, bis sie von innen heraus strahlt
    4. Für 9 Zähleinheiten wieder die Luft anhalten und der Energie erlauben, sich in den Zellen auszubreiten.
    Dann beginnst du die Runde wieder von vorne und atmest aus. Insgesamt 9 Runden atmen. Damit steigerst du dein Energie-Niveau und erlaubst so deinem Unihipili (grob übersetzt „Unterbewusstsein“) mit dieser Energie an der Beseitigung von Blockaden zu arbeiten, die du dann durch die vier Sätze in Gang setzt.

    Ich persönlich arbeite mit den vier Sätzen in „Blöcken“, da ich mich dann besser auf sie konzentrieren kann. Wenn ich z. B. schwimme, dann wiederhole ich 12 Bahnen lang „Ich liebe dich“, dann 12 Bahnen lang „Es tut mir leid“, dann 12 Bahnen lang „Bitte vergib‘ mir“, dann 12 Bahnen lang „Ich danke dir“. Den Abschluss bilden 12 Bahnen „Ich liebe dich“. Du kannst auch jegliche andere Zahl als Basis nehmen, bei mir waren es die 12 Bahnen, damit ich auf meine Schwimm-Kilometer komme Wink

    Zu der Frage, ob man sich in die entsprechende Gefühlslage, passend zu den vier Sätzen, bringen muss, habe ich in meinem Blog ja etwas geschrieben (die Geschichte mit meinem unzufriedenen Kunden). Bei mir baut sich das Gefühl durch die Wiederholung der Sätze auf. Wenn ich sie oft genug wiederhole und in meinem Bewusstsein halte, dann reagiert mein Körper-Geist-Seele-System irgendwann einfach darauf und das Gefühl dazu stellt sich ein. Das MUSS nicht sein, die Sätze wirken aufgrund dessen, dass sie ausgesprochen (laut oder im Geist) werden. Dr. Len sagt dazu immer „Just do it!“. Nicht lange darüber nachdenken, einfach tun! Im TUN liegt die Wirkung, nicht im Darüber-Nachdenken.

    Und zu deiner impliziten Frage, wie lange du die Sätze wiederholen musst: solange du die Allergien hast, gibt es scheinbar noch etwas in dir, das blockiert ist. Solange solltest du die Sätze wiederholen. Die Atemübung reicht morgens, mittags, abends oder wann immer dir nach einem Energie-Schub ist. Ich habe die vier Sätze internalisiert, bei mir laufen sie wie ein Tonband den ganzen Tag als „Hintergrundrauschen“ in meinem Bewusstsein – meist jedoch das „Ich liebe dich“.

    Bitte daran denken, auch wenn es einfache Sätze sind, haben sie doch magische Wirkung. Wie ich in meinem Blog geschrieben habe, entsprechen diese vier Sätze den aus meiner Sicht nach vier stärksten Gefühlen des Universums
    „Es tut mir leid“ – Reue
    „Bitte vergib mir“ – Vergebung
    „Ich danke dir“ – Dankbarkeit
    „Ich liebe dich“ – LIEBE

    Wie schon die (durchaus inspirierten) Beatles sangen „All you need is Love“. Deshalb beginne ich immer mit dem „Ich liebe dich“ und höre auch damit auf. Und tagsüber sage ich meist „Ich liebe dich“ und die anderen Sätze nur, wenn mir gerade danach ist.

    Eine nette Übung, die mir auch gerade ins Bewusstsein kommt:
    Stell‘ dich vor einen Spiegel, mache vorher die Atemübung (im Stehen oder Sitzen, wie du magst) und sage dann die vier Sätze zu der Person, die dir im Spiegel gegenüber steht. Spiegel haben eine magische Wirkung und sie verstärken alles, was vor ihnen passiert. Mach das ca. zwei Minuten lang, anfangs nicht länger. Steigere die Zeitdauer in den nächsten Wochen so, wie es für dein System richtig ist. Unterschätze die Wirkung nicht! Dein System muss mit soviel Energie erst mal umgehen lernen. Gewöhne es langsam daran. Schau dieser Person im Spiegel dabei tief in die Augen. Wenn du Weinen musst, ist es auch OK, aber bleib‘ bei der Übung. Sprich mit der Person, die dir aus dem Spiegel entgegenschaut. Sprich die Sätze aus ganzem Herzen. Die Person im Spiegel hat es verdient, diese Sätze zu hören und ihre Wirkung zu fühlen. Du musst es nicht laut sagen, aber sprich die Sätze richtig mit Betonung aus, tief von Innen heraus.

    Wenn du jeweils 10mal einen der Sätze sagst (mit „Ich liebe dich“ anfangen und abschließen) und drei Runden machst, bist du ungefähr bei zwei Minuten, ich habe es gerade getestet. Wenn du jeden Satz langsam sprichst, reichen auch zwei Runden. Du kannst die 10er-Schritte auch während des Sprechens mit den Fingern abzählen, dann steh dabei so nah vor dem Spiegel, dass du der Person im Spiegel gut und tief in die Augen sehen kannst (bei mir waren das ca. 10 cm). Setz‘ dich danach erst mal in Ruhe für ein paar Minuten irgendwo hin und lass‘ es nachwirken. Die Übung ist sehr kraftvoll. (Also ich musste mich erst mal setzen, WOW!)

    Du kannst das morgens nach dem Aufstehen/Duschen machen, wenn du dich für den Tag vorbereitest. Und Abends, bevor du ins Bett gehst.

    Ich wünsche dir eine spannende Zeit und würde mich freuen, wenn du mir von deinen Erfahrungen hier oder in meinem Blog berichtest.

    Herzliche Grüße und
    ALOHA
    Friede Sei Mit Dir

  62. Lieber Galahad, darf ich Dich um Deine Meinung zu folgendem Problem bitten, das mich z.Zt. völlig blockiert und lähmt:
    Ich stecke in einer äußerst schmerzhaften Trennungsphase nach 10-jähriger Freundschaft mit meinem Partner. Seine häufig schweigende Abwehr, verbunden mit Rückzug und Wutausbrüchen, hat mich oft zur Verzweiflung gebracht. – Beim Versuch, ihm nun einen Brief zu schreiben zur Klärung mancher Missverständnisse und Unausge-sprochenem stoße ich nun immer wieder an massive Knotenpunkte und komme einfach nicht weiter. Meine Ohnmachtsgefühle gegen-über seinem Schweigen halten wohl noch an.
    Nach der Lektüre von Zero Limits arbeite ich nun viel mit den wunderbaren ‚Vier Sätzen‘ und empfinde dann für kurze Zeit großen Frieden. Ob ich meine (Er-)Klärungsversuche per Brief ganz lassen und mich -ganz ohne Worte ihm gegenüber-nur meinem eigenen Clearing zuwenden sollte??
    Danke für Deine Hilfe! Christa

  63. Liebe Christa,

    danke für diese Möglichkeit des Cleanings …

    Mir kam folgendes gleich in den Sinn:
    1. mache auf jeden Fall die vier Sätze (siehe oben) und vielleicht auch noch ein paar der anderen Übungen, die ich notiert habe
    2. Schreibe ihm einen Brief, in den du alle deine Gefühle (ja, AUCH Hass und Wut von deiner Seite, denn den hat er dir nur gespiegelt, also muss auch noch Hass und Wut in DIR sein, den du dir aber nicht eingestehen willst – Vorsicht vor der „Aber-ich-bin-doch-so-lieb-und-brav-und-spirituell“-Falle. NEIN, wir alle haben Wut und Hass in uns, das sollten wir uns eingestehen und damit umgehen. Ein solcher Wut-/Hass-Brief ist eine Möglichkeit dazu. Umgebe dich vor dem Schreiben mit einem Mantel aus Licht, damit die negativen Emotionen, die hochkommen, beim Verlassen deines Energiesystems gleich umgewandelt werden können und keinen Schaden anrichten. Schreibe so lange, bis du wirklich Wut und Hass empfinden kannst, das kann auch mal einige Briefe lang dauern. Solange schreiben, bis du alles raus gelassen hast.
    3. Dann verbrenne die Briefe und alles, was am Emotionen damit verbunden ist löst sich im wahrsten Sinne des Wortes im reinigenden Feuer in Rauch auf.
    4. Bedanke dich im Innern bei deinem Ex-Freund dafür, was er dir gezeigt hat.
    5. besser noch: wende die vier Sätze, wie ich sie oben beschrieben habe, genau so auf deinen Ex-Freund an. Denn er hat dir eine Menge gezeigt, was du dir bei dir selbst nicht anschauen willst und dafür kannst du ihm wirklich von Herzen dankbar sein – wenn du dieses Geschenk annehmen willst.
    6. ALLES, was du tust, wirkst auf deine Umgebung …

    Liebe Grüße und Friede Sei Mit Dir
    Galahad

  64. Danke, lieber Galahad, für Deine prompte Antwort!

    Ich werde es ausprobieren. Da wird bestimmt viel Wut zu Tage kommen!
    Obwohl ich das Prinzip der Eigenverantwortung im Kopf gut verstanden habe, ist es soooo schwer, das ‚unmögliche‘ Verhalten des anderen als Geschenk anzusehen und zu akzeptieren, dass es mir gar nicht hätte begegnen können, wenn ich es nicht selber auch in mir hätte.
    Meinst Du, ich sollte alle (Er)Klärungsversuche ihm gegenüber lassen?

    Herzlichen Gruß
    Christa

  65. Liebe Christa,

    es ist auf jeden Fall besser, die Wut kommt zu Tage, also ans Licht, als dass sie noch in deinem Energiesystem (im Dunkeln deines Unterbewusstseins) ihr zerstörerisches Werk verrichtet. Denn während (in sinnvoller Weise) ausagierte Wut einen guten „Treibstoff“ sogar für die spirituelle Entwicklung darstellt, schadet unterdrückte Wut nur einem – dem, der sie unterdrückt. Stell‘ dir das so vor, dass in dir ein Feuer brennt. Lange würdest du das Feuer nicht in dir aushalten können und irgendwann bricht es sich dann seine Bahn (z. B. in Form von Entzündungen etc.) Hingegen kannst du mit Feuer auch Wasser zum Kochen bringen und so eine Dampfmaschine ans Laufen bringen, die dann wiederum genutzt werden kann, um Dinge in deinem Leben voranzubringen – ganz metaphorisch und bildhaft gesprochen.

    Das „unmögliche“ Verhalten ist eine Gnade und wie du es schon sagst, ein Geschenk, das dir die Seele des anderen macht. Denn auf der Seelenebene habt ihr all das verabredet (siehe oben meine Erläuterungen). Problem ist nur, dass wir hier „unten“ das alles schnell wieder vergessen, wenn uns das Leben hier packt und herum wirbelt. Da hilft es mal, sich des Öfteren in die Stille in sich zurück zu ziehen und mal nachzuschauen, was sich dort dann offenbaren will. Und du wirst überrascht sein, was für tolle Antworten du bekommst, wenn du in diese Stille hinein dann Fragen stellst. Am besten mit Stift und Papier (oder wie ich es mache: mit Laptop) bewaffnet hinsetzen, die Augen schließen und einfach Fragen stellen, nachdem du dich – z. B. durch Atemübungen oder andere Methoden, die dich beruhigen – etwas „stiller“ gemacht hast. Einfach mal ausprobieren und wirklich Fragen stellen, die dich bewegen. Die Antworten, die dann aus der Tiefe aufsteigen, sind überraschend …

    Du kannst ihm gegenüber nichts erklären. Du selbst musst nur mit dir ins Reine kommen. Alles andere gibt sich dann von selbst in deiner Umgebung und allem, was in deinem Bewusstsein liegt. Wenn er dann von sich aus kommt und etwas geklärt haben möchte – ist es gut. Wenn er nicht kommt – ist es auch gut. „Es ist, wie es ist, sagt die Liebe“ Dieser Spruch von Erich Fried kommt mir da in den Sinn. Alles andere wären Beinflussungsversuche, die nur das kleine Ego unternimmt, um seine Existenz zu rechtfertigen. Die Übung heißt „Loslassen“ …

    Alles Gute und
    ALOHA
    Galahad

  66. Hallo Galahad,

    gibt es schon Termine für ein Seminar mit Dr. Len in Frankfurt für 2010 ??

    Bitt Antworte mir per e-mail – danke

  67. Lieber Galahad
    ich bin erst vor ein paar Tagen auf die hooponopono aufmerksam geworden und habe gemerkt, dass es genau das ist, was ich suche. Dazu nun ein paar Fragen. Erstens habe ich bis jetzt kein Buch gefunden auf deutsch. Gibt es die Bücher erst auf englisch oder kannst Du mir ein deutsches Buch empfeheln?
    Zweitens habe ich im Moment ein grosses Problem und weiss gerade nicht, wie ich damit umgehen soll.
    Im Sommer hat mich ein Bekannter angestellt um für Ihn die Büroarbeit zu erledigen. Ich habe einen Arbeitsvertrag. Dadurch, dass die Firma frisch aufgebaut wurde, konnte er mir bis jetzt keinen Lohne zahlen. Jetzt hat er mir per SMS gekündigt. Das ist die Kurzfassung. Ich weiss vom rechtlichen her, was ich machen kann. Jetzt aber meione Frage. Mir ist klar, dass ich diese Situation erschaffen habe. Mein Thema: Ich bin es nicht wert viel Geld zu haben……… Das habe ich jetzt erkannt und hoffentlich auch geheilt. Ist es jetzt fair, gerichtlich gegen ihn vorzugehen, oder erschaffe ich dadurch nur weitere Probleme? Bring das im Moment wirklich nicht auf die Reihe.
    Ich hoffe, dass Du mir da weiter helfen kannst und schicke Dir ganz liebe Grüsse aus der Schweiz.
    Alles Liebe
    Binia

  68. Liebe Binia,

    es ist schön, dass du dich für Ho’oponopono interessierst. Leider gibt es momentan kein (empfehlenswertes) Buch in deutsch, empfehlenswerte englische Bücher findest du oben rechts in der Rubrik „hooponopono“ ganz unten, von Mabel Katz und Joe Vitale. Ich bin gerade dabei, meine Erfahrungen mit Ho’oponopono zusammen zu stellen und dann mit Dr. Len zusammen ein Buch zu schreiben, was sich aber aufgrund meines Hauptjobs als Unternehmensberater zeitlich etwas problematisch darstellt 😉

    Zu deinem Thema kam mir als erster Impuls: vor Gericht gehen. Auch wenn du dir das erschaffen hast, geht es um deinen Wert. Und den kannst du am für dich deutlichsten durch ein Gerichtsurteil festlegen lassen. Je größer dein Widerstand dagegen, umso eher ist das deine Richtung. Wichtig ist aber, deinen Bekannten, für den du die Büroarbeit gemacht hast, von Herzen zu LIEBEN für seinen Dienst, den er an deiner Selbsterkenntnis geleistet hat. Liebe ihn dafür, dass er so ist, wie er ist, als Mensch. Entschuldige dich (im Geiste) bei ihm dafür, dass du ihn dazu gebracht hast, diese Rolle zu spielen, damit du (wieder) etwas erkennen kannst. Bitte ihm (im Geiste) um Vergebung für dieses Verhalten. Bedanke dich bei ihm, dass er diese Rolle spielt und zu guter Letzt liebe ihn dafür. Er hat scheinbar einen guten Job gemacht.

    Immer wenn Probleme in unseren Leben auftauchen, ist das ein Hinweis unseres „Überbewusstseins“, hier mal genauer hinzuschauen und dieses Thema zu reinigen. Dafür sind die vier oben genannten Sätze wunderbar geeignet. Quasi der „Schnellwaschgang für die Seele“.

    Herzliche Grüße und Friede sei mit dir
    Galahad aka Uwe

  69. Hallo Galahad,

    ich interessiere mich sehr für Ho’oponopono.
    Mach es noch nicht lange, habe auch noch nicht wirklich etwas erreicht damit. Was mache ich falsch? Kannst du mir vielleicht noch mal erklären wie ich das genau mache, bitte?

    Ich habe momentan auch ein großes Problem. Hab vor ner weile jemanden kennen gelernt und wir kamen auch recht schnell zusammen aber auf beiden Seiten hat die Liebe gefehlt. Ganz komisch, kann ich kaum beschreiben. Aber trotzdem waren wir zusammen, fanden uns auch ganz toll, nur halt, das irgendwie die Gefühle gefehlt haben. Jetzt hat er aus diesen Grund Schluß gemacht, obwohl ich es vorher auch oft daran gedacht habe.
    Ich weiß, das es mein Spiegel ist aber wie gehe ich damit jetzt um. Oder besser wie heile ich es in mir?
    Kannst du mir vielleicht helfen?

    Herzliche Grüße, Ela.

  70. Hi Ela,

    da ich nicht genau weiß, WAS du machst, kann ich natürlich auch nicht beurteilen, ob und was du falsch machst 😉

    Das einfachste ist eigentlich hier auf diesem Blog genau beschrieben. Wenn du die vier Sätze sagst und vielleicht noch ein paar von den Übungen machst, die ich beschrieben habe, dann bist du schon ein ganzes Stück weiter. Aber MACH ES ERST EINMAL. Dann solltest du erst Fragen stellen. Denn bevor du es nicht ein paar Wochen gemacht hast, weißt du doch noch gar nicht genau, welche Fragen du eigentlich stellen solltest, oder?

    Die Intuition, die ich bei deinem „Problem“ bekomme ist recht klar: ihr habt euch zu der Zeit getroffen, wo ihr euch beide als Spiegel gebraucht habt. Ihr seid aus Bedürftigkeit zusammen gekommen, nicht aus Zuneigung oder gar Liebe. Heile es, in dem du ihn in Liebe gehen lässt. Verbinde dich auf der Herz-Ebene mit ihm, sieh‘ ihn vor dir sitzen und sprich die vier Sätze zu ihm. Heile eure Beziehung, damit die nächste Beziehung gereinigt sein kann und du dich in jemanden verliebst, mit dem du glücklich sein kannst.

    Solange du noch an der alten Beziehung „klebst“, wird sich dort nichts ändern. Lass‘ los. Denn wenn es euch bestimmt ist, dass ihr zusammen bleiben sollt, dann werdet/würdet ihr wieder zusammen finden. Wenn du aber jemanden los lässt und er kehrt nicht mehr zu dir zurück, dann sollte es auch nicht sein. It’s just so simple …

    Ganz liebe Grüße, Friede sei mit dir
    ALOHA

    Galahad

  71. Lieber Galahad,

    vielen Dank, für die schnelle Antwort 🙂

    Ich habe das Buch von Bärbel Mohr über Ho’oponopono gelesen. Das hat mich so interessiert, das ich über Dr. Len gegoogelt habe und somit bin ich dann irgendwann hier gelandet. Habe auch schon sehr viele andere Bücher gelesen z. B. von Frederick Dodson „Reality Creation für Fortgeschrittene“. Das finde ich wirklich sehr gut. Ich lese zwar sehr viel aber so mit der Umsetzung, da hapert es :/
    Ich mach es ne Weile und wenn ich dann keine Erfolge sehe, gebe ich auf, weil ich denke, das ich etwas falsch mache. Ich denke aber das ich mich selbst unter Druck setze.

    Wie lange hast du die vier Sätze gesprochen, bis sich etwas geändert hat? Das mag bestimmt bei jeden variieren, aber nur damit ich so ungefähr einen Richtwert habe. Und da kommt auch schon wieder meine Ungeduld durch :/

    Wenn ich die vier Sätze sage, stelle ich mir dabei meinen Ex-Freund vor und lasse ihn in Liebe gehen. Okay! Kann ich mir auch eine Foto dabei angucken oder ist es wichtig, ihn in Geiste vor mir zu sehen?
    Wie lasse ich denn am besten los? Denn wenn ich die vier Sätze zu ihn sage, lenke ich dann nicht meine Aufmerksamkeit auf ihn oder ist das etwas anderes? Wenn ich loslassen soll, soll ich dann alle Bilder, Nachrichten, Telefonnummern usw. löschen. Oder meinst du ich soll in Gedanken von ihn loslassen, also mir nicht mehr wünschen wieder mit ihm zusammen zu sein?

    Es gibt dabei noch eine Sache. Ich habe/hatte immer den Wunsch oder das Bedürfnis einmal die Stadt zu wechseln, das ist jetzt schon 2 Jahre so. Ich wohne in der Stadt X, mein (ex)-Freund wohnt in der Stadt Y, aber kennen gelernt haben wir uns in der Stadt Z. Wie waren dort beide aber nur kurz. Er sagte gleich als wir uns kennen lernten das er ab Januar in die Stadt A ziehen muss. Für mich war klar, okay dann gehe ich mit, die Stadt finde ich für mich auch gut. Er hat sich darüber sehr gefreut. Nur dadurch sind wir auch erst zusammen gekommen. Da wir eine Fernbeziehung hatten, war es schwer eine innere Bindung aufzubauen und dadurch ist es ja dann auch zu ende gegangen. Nun besteht für mich die Frage, gehe ich trotzdem in die Stadt A oder sollte ich das lieber lassen. Ja, die Stadt gefällt mir sehr gut aber ich gehe natürlich nicht ganz unbeeinflusst. Und man soll doch loslassen. Aber bin ich dann nicht irgendwo gefangen? Das ist wirklich eine schwierige Situation für mich. Wir habe beide wirklich gedacht, das wir uns gefunden hätten, nur das es immer ganz komisch zwischen uns war, also die Gefühle waren so merkwürdig. Er sagte mal zu mir, das er sich so vor kommt als hätten wir uns zu früh kennen gelernt. Aber gut, man kann sich ja alles schön reden. Fakt ist, wir sind getrennt. Er geht in die Stadt A. Aber was tue ich?

    Kann ich das irgendwie lösen für mich? Warum habe ich mir so etwas erschaffen?

    Ganz liebe Grüße,
    Ela

  72. Hallo Herr Hiltmann,

    ich habe Ho’oponopono 1 im letzten Jahr gemacht und arbeite voll danach und suche nun opono 2 im Seminar.

    Sind Ihnen bereits Termine im deutschsprachigen Bereich über opono 2 bekannt.

    Herzlichen Dank und ein schönes Weihnachtsfest

    Ruth Golica

  73. Hallo Ruth,

    die Methode „opono 2“ ist mir unbekannt. Falls Sie „Ho’oponopono Basic 2“ meinen, dieses Seminar gibt es nicht mehr. Alle Inhalte des ehemaligen 2-er-Seminars sind nun im „Basic 1“ enthalten, an dem Sie teilgenommen haben.

    Es gibt aber (momentan nur in Amsterdam in Europa) ein „Ho’opnopono Business Seminar“. Weitere Infos finden Sie hier: http://www.hooponopono.org/classes-dates-locations-business.htm

    Auf dieser Website finden Sie auch Informationen zum „Health Seminar“.

    Liebe Grüße
    Galahad aka Uwe

    P.S.: Sorry, wenn ich Sie wegen „opono 2“ ein bisschen auf den Arm genommen habe, doch das Wort „Ho’oponopono“ an sich ist schon ein kraftvolles Reinigungswerkzeug, wie Dr. Len auch auf dem Seminar gesagt hat. Deshalb sollte man sich IMMER die Zeit nehmen, das Wort voll auszuschreiben. Wenn das jetzt ein bisschen belehrend rüber kommt … genau so ist es gemeint 😉 😉

  74. Hallo Galahad,

    ich bin seit 4 Wochen mit Hoóponopono in Kontakt gekommen und hat mich sehr begeistert, wende auch die Hinweise an, kann jedoch noch keine Erfolge verzeichnen.
    Ich habe oft die 4 Sätze in mein Tinnitus, meine Beinschmerzen und in den Kontakt bzw das Geldverdienen (meine Kunden entscheiden sich nicht für meine Produkte, nun habe ich gelesen, das liegt an mir:

    Z.Z.lese ich das Buch die Erkenntnisse von Celestine zum 2. mal durch.
    An einer Stelle hänge ich nun:
    Ich mache seit zwei Jahren zusätzlich einen Job zum Geld verdienen, wobei ich sage „das ist die einzige Möglichkeit für mich zu Geld zu kommen“. Im Buch steht nun ich solle davon lassen und mir erst mal eine „AUS-Zeit“ genehmigen.
    Wie soll dies gehen, wenn am 1.2.2010 die Rechnungen kommen?
    Nun ich hatte mit Zwang eine Unterbrechung, am 23.12.09 musste ich ins Krankenhaus wegen Oberschenkel-Fraktur, nach 2 Wochen wurde ich entlassen und nun habe ich mir zu Hause mein Büro aufbauen lassen, war dies ein Fehler?
    Was heißt „AUS-Zeit“ was soll man in dieser Zeit tun und was nicht?
    Freue mich auf jede Antwort Charly

  75. Hallo Charly,

    folgende Intuition kommt mir sofort, wenn ich Ihre Zeilen lese:
    1. Ihre Kunden können Ihre Produkte erst dann akzeptieren und einen Zugang dazu finden, wenn Sie sich selbst lieben. Eins ist GANZ sicher: wenn irgend etwas in Ihrem Leben nicht „funktioniert“, liegt es IMMER an Ihnen. Das ist keine Problem-Verlagerung. Das ist einfach nur die Wahrheit. Machen Sie sich folgendes einfach mal klar: wenn es in Ihrem Leben vorkommt, dass sich immer wieder die gleichen Probleme manifestieren … WER IST JEDES MAL ANWESEND? Vor allem, wenn Sie immer die gleichen Probleme mit verschiedenen Menschen haben … Um die Antwort vorweg zu nehmen: SIE sind immer anwesend, wenn die Probleme auftauchen. Also kommen die Probleme nicht von AUSSEN auf Sie zu, sondern die Probleme sind bei Ihnen – bis Sie gelernt haben, sich zu lieben. Ich habe weiter oben und an anderer Stelle hier im Blog ein paar Übungen zu diesem Thema auf geschrieben, die Sie machen sollten.

    Und hier heißt die Zauberformel: JUST DO IT! Machen Sie es einfach. Wenn Sie seit JAHREN Probleme haben (z. B. Tinnitus, Beinschmerzen etc.), dann kann es – bei einem nicht in geistigen Methoden trainierten Bewusstsein – auch einige Zeit dauern, bis sich Erfolge zeigen. Haben Sie Geduld und konzentrieren Sie sich weiterhin.

    2. Wenn Rechnungen gezahlt werden müssen, ist das mit der AUS-Zeit nicht so einfach zu realisieren. Aber nehmen Sie sich einfach mehr Zeit für sich und für die Realisierung eines schöneren und besseren Lebens. Verkürzen Sie die Zeit, die Sie nachts schlafen. Der Körper braucht nur ca. 3 bis 5 Stunden für eine vollständige Zell-Regeneration der tagsüber verbrauchten Zell-Struktur (wenn Sie körperlich krank sind oder ungewohnte schwere körperliche Arbeit verrichtet haben, auch mal mehr. Aber Vorsicht: beachten Sie Punkt 3., siehe unten). Ihr Geist braucht ca. 3 REM-Phasen, die jede nach ca. 1,5 Stunden Schlaf auftritt. Also sind 5 bis 6 Stunden Schlaf eigentlich ausreichend. Alles andere ist Luxus und die Wirkung von Glaubenssätzen, die wir schon seit Kindheit an gehört und verinnerlicht haben. Ich habe drei Jahre nur 3 bis 5 Stunden jede Nacht geschlafen und tagsüber 12 bis 14 Stunden gearbeitet – keinerlei Probleme gehabt. Es ist möglich. (Buchempfehlung: Dale Hanson Bourke, „Schlaf-Management“, Econ Verlag)

    3. Lassen Sie alle Ausreden weg, die Sie sich sonst so einreden. Es gibt keine Ausreden, wenn Sie ein besseres Leben haben wollen. Das ist ganz allein Ihre Verantwortung.

    Bleiben Sie dran, das ist der wichtigste Tipp, den ich Ihnen geben kann. Beginnen Sie damit, Ihren „Job zum Geldverdienen“ nicht mehr zu hassen. Dieser Job finanziert momentan Ihr Leben, seien Sie ihm dankbar dafür. Lieben Sie ihn dafür. Dann kann auch ein anderer Job in Ihr Leben treten. Wenn Sie Ihren „Geldverdien-Job“ hassen oder ihm negativ gegenüberstehen, binden Sie sich ganz intensiv an ihn. Wenn Sie ihn lieben, können Sie sich auf einer Seelenebene davon lösen und etwas Besseres anziehen.

    Ich weiß, dass ist einfach gesagt. Aber glauben Sie mir: es ist noch einfacher getan. TUN SIE ES EINFACH! Und wenn Sie nicht genau wissen, wo Sie anfangen sollen: gehen Sie dorthin, wo Sie nicht hingehen wollen. Dort wo Ihre größten Widerstände sind, liegt die meiste Energie für Sie verborgen. Denn die Widerstände werden mit IHRER Energie aufgebaut. Wenn Sie sich vorstellen, dass die Energie dieser Widerstände Ihnen frei zur Verfügung steht, könnten Sie Berge versetzen.

    Lösen Sie sich von allem, was Sie belastet, indem Sie es LIEBEN. Geben Sie sich selbst frei und eine Chance, dass Ihr Leben besser werden kann.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute. Friede sei mit Ihnen.

    Galahad

  76. Guten Morgen Galahad,

    vielen Dank für die ausführliche Betrachtung, ich habe Ihren Block nochmals durchgelesen und folgendes für mich zusammengefasst:

    1. Ich übernehme für alles die Verantwortung!
    > Was ist mir seit Vorgestern alles zugetragen worden?
    1.1 Haushaltshilfe hat sich, mit 2 Kindern, letzten Nov. entschieden Ihren Mann zu verlassen.
    1.2 Ihr jünster Sohn (5 J. alt) hat Neurodermitis
    1.3 Bekannte M. erzählte mir, dass Sie streit mit Ihrer Mutter hat
    1.4 Tochter wurde vom Schulfreund in den Bauch geschlagen
    1.5 Sohn streitet mit seiner Frau, er will 10 Jahr altes Auto abgeben, seine Frau will keine neuen Schulden machen.
    1.6 Herr B. ruft mich an und will sich mit mir zusammensetzen; war vor ca. 10 Jahren mein Mitarbeiter, habe ihn in andere Abteilung versetzt, weil er nicht die Aufgaben gemacht hat, die ich ihm gegeben habe. Ich habe eine Zusammenkunft abgelehnt.
    1.7 Täglich bekomme ich die FAZ – Haiti, …..
    > Wo sind hier die Grenzen, wenn ich alles, wirklich alles als meine Verantwortung ansehe, dann habe ich gar keine Zeit mehr für mich?

    2. Ich muss mich verändern, um das Problem zu lösen bzw. die Situation zu verändern. D.h. ich muss bei mir mit der Reinigung anfangen.
    > Was soll ich bei mir reinigen?
    – Herr B. weil ich abgesagt hatte?
    – Geldverdienen, dass ich Freude daran finde?
    – den jahrzehnte langen Familienstreit zwischen meinen Eltern?

    3. Ich denke an das was mir wiederfahren ist, dann wiederhole ich folgende Sätze (nehem als erstes jüngste Erlebnis mit Herrn B. früherer Mitarbeiter):
    + Es tut mir leid ( dass ich keine Termin gemacht habe, mit Ihnen früher nicht zurecht kam)
    + Bitte verzeih mir (dass ich an mich denke)
    + Ich danke Dir (?)
    + Ich liebe Dich (…?)

    4. Wenn in meinem Leben irgend etwas nicht funktioniert, liegt es immer an mir => bis ich gelernt habe, mich zu lieben.
    > wie liebe ich mich?
    – ins Theater gehen, hat nicht gewirkt
    – gut essen gehen, auch nicht
    – vielleicht mal wieder basteln, aber was? (habe viele Hobbies, jedoch reizt mich z.Z. keins)

    5. Lasse keine ausreden von Dir selbst zu.
    > wie erkenne ich meine eigenen Ausreden?
    – z.B. Herr B. wollte ich nicht treffen, das war ein klares nein

    6. Nimm mehr Zeit für Dich.
    > wie und was soll ich in dieser Zeit für mich tun, dass es auch Zeit für mich ist?

    7. Sei für Deinen Job dankbar. => Liebe Deinen Geldverdienjob!
    > wie?
    TUE ES EINFACH!
    > was?
    z.B.: + Es tut mir leid, dass ich mich bis jetzt zu diesem Job gezwungen habe.
    + Bitte verzeiht mir, meine Kunden?
    + Ich danke Euch Kunden, dass Ihr auf meinen inneren Widerstand reagiert habt
    + Ich liebe Euch Kunden?

    8. Fange da an, wo die größten Widerstände sind. Die Widerstände beinhalten meine größte Energie.
    => Setze Deine größte Energie frei und Du kannst Berge versetzen.

    9. Löse Dich von allem, was Dich belastet, indem ich es liebe.
    => Gebe Dich selbst frei
    > Ich fühle mich als freier Mensch, was habe ich nicht frei gegeben?
    > Wo enge ich mich ein?
    – Zwang zur Arbeit, in der Arbeit gehe ich auf und vergesse alles; bis auf mein Geldverdienjob, habe ich mein Hobbie zum Beruf gemacht und 60-70 Std-Woche ohne Streß Jahrzehntelang durchgeführt.
    > was belastet mich?
    – Geldmangel
    – keine Pflege zu meinen Freunden, konnte ich noch nie, hat früher meine ex Frau gemacht.
    > wie kann ich mich frei geben?
    – ?
    > wo halte ich mich selber gefangen?
    – am Zwang Geld verdienen zu müssen
    – zuerst die anderen, dann ich => Helfersymdrom

    Ich hoffe, dass ich Sie hier nicht zu arg beanspruche, die Fragen habe ich für mich gestellt, damit besser die Antworten finden kann.
    Ich bin für jede Hilfe dankbar die Sie mir zukommen lassen können.

    Liebe Grüße von Charly

  77. Lieber Charly,

    vielen Dank für diese vielen Gelegenheiten zur Reinigung. Wow! Lot’s of work to do 😉 Danke schön.

    Ich gehe der Reihe nach auf Ihre Punkte ein und teile Ihnen einfach mit, was mir in meiner Intuition hoch kommt. Sie können es annehmen oder nicht, aber seien Sie sich sicher: es kommt von Herzen!

    Zu 1.: das Allerwichtigste. Es gibt kein Außen! Alles, was Ihnen widerfährt, ist ein Spiegel Ihres Innenlebens. DOCH: SIE sind dem Spiegel am nächsten. Als erstes kümmern Sie sich um sich selbst. Denn erst dann, wenn es Ihnen wieder besser geht, haben Sie auch Überschuss, um anderen zu helfen. Wenn Sie z. B. kein Geld haben und keine Zeit, dann können Sie auch den Menschen in Haiti nicht auf diese Art und Weise helfen (aber Sie können für Sie beten und Ihnen Energie schicken, das geht immer). Die Grenze ist das Gefühl des eigenen Überschusses. Sie müssen erst Ihre eigenen Batterien auf 100 % bringen, bevor Sie andere aufladen.
    Noch ein Tipp: brauchen Sie die FAZ für Ihren Beruf, oder um mit anderen Personen „mitreden“ zu können, also, um als „informiert“ zu gelten? (Kann ja z. B. für den Job wichtig sein.) Falls das nicht notwendig für Sie ist, bestellen Sie die Zeitung ab und schauen Sie keine Nachrichten mehr, solange, bis Sie genug Energie für andere haben.

    zu 2.: Ich kenne Sie nicht gut genug, um Ihnen darauf eine Antwort zu geben, ich erfasse Ihre Energie jetzt über das Internet und das ist eine „schwache Spur“. In einer Einzelberatung wäre das besser möglich. Doch was Dr. Len in solchen Situationen sagt, ist folgendes: Wenn Sie mit der Reinigung anfangen, weiß die Energie schon selbst, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Sie selbst haben keine Ahnung davon, können Sie gar nicht haben, da Sie die vielen Millionen von Möglichkeiten der Interaktion gar nicht überschauen können, das kann niemand! Aber das wichtigste ist: MACHEN SIE ES! NICHT LANGE NACHDENKEN, DAS IST VERGEUDETE ZEIT! Das dringendste Problem ist automatisch in Ihrem Bewusstsein (sonst wäre es auch kein Problem) und wenn Sie die Reinigung machen, dann wird die Energie der Reinigung zuerst dahin geleitet.

    Folgendes Reinigung-Tool kommt mir gerade für Sie ins Bewusstsein:
    Stellen Sie sich einen Vulkan vor. Dieser Vulkan ist der „Haleakala“ auf Hawaii. Oben im Krater des Vulkans ist eine große, indigofarbene Schale, genannt „Mahiki“. Werfen Sie alle Probleme in diese Schale und denken Sie „Mahiki/Indigo-Schale“. Machen Sie das so oft, wie Sie inspiriert werden.

    zu 3.: die Sätze werden einfach nur ausgesprochen, ohne dass Sie sie konkret einem Problem zuordnen. Denken Sie nur an das entsprechende, was sich Ihnen gerade am deutlichsten im Bewusstsein als „Problem“ zeigt und sprechen Sie die vier Sätze. Ich mache das immer in „Paketen“, d. h. ich spreche mehrfach „Es tut mir leid“, bis sich in mir auch das entsprechende Gefühl dazu aufbaut (daran merke ich, dass die Energie in mir entwickelt hat). Vertiefen Sie sich in diese Energie und lassen Sie die Reinigung geschehen. Wenn Sie das mit allen vier Sätzen gemacht haben, werfen Sie das „Problem“ in die Schale und denken Sie „Mahiki/Indigo-Schale“. Nehmen Sie aber immer nur das Problem, das SIE momentan am meisten in Ihrem Leben beschäftigt, die Welt können Sie auch noch danach retten …

    zu 4.: was gönnen Sie sich nicht, weil Sie von sich denken, sie hätten es nicht verdient? Das ist die Spur, der Sie folgen sollten.

    zu 5.: Sie spüren es in der Tiefe Ihres Herzens. Machen Sie die oben beschriebene Atem-Übung, kommen Sie zur Ruhe und dann fragen Sie sich, warum Sie bestimmte Dinge nicht tun wollen. Aber fragen Sie nicht vom Verstand her, fragen Sie vom Herzen her. Rutschen Sie vom Kopf ins Herz und betrachten Sie die Dinge von dieser Ebene aus. Woran merken Sie, dass Sie im Kopf sind? Der Kopf diskutiert, das Herz tut! Wenn Sie Fragen stellen, sind Sie im Kopf. Wenn Sie im Tun sind, sind Sie im Herz!
    Das, was Ihnen am meisten widerstrebt, ist meist das, wo die meiste Energie gebunden ist. Wollen Sie, dass diese Energie wieder Ihnen zur Verfügung steht? Dann holen Sie sich diese Energie wieder! Sie haben diese Energie abgegeben – außer Ihnen kann keiner die Energie wieder zurück holen.

    zu 6.: Entscheiden Sie, was Ihnen wirklich wichtig im Leben ist und was Ihnen Energie gibt. Alles andere (Zeitung lesen, Fernseh schauen, ABLENKUNGEN aller Art) sollten Sie auf die Waagschale legen und entscheiden, ob es Ihnen wirklich Energie gibt oder Energie nimmt. Seien Sie ehrlich zu sich, Sie haben es verdient. Sie spüren ziemlich genau, wenn Sie sich selbst anlügen. Hören Sie auf Ihr Herz.

    zu 7.: Dr. Len sagt, dass ALLES ein Bewusstsein hat: Stühle, Wände, Häuser, Autos, Computer, aber auch Beziehungen, Ehen, Verbindungen mit anderen Menschen. All das sind bewusste Wesenheiten, denen wir mit Achtung und Respekt gegenüber treten sollten. Folgende Übung: Stellen Sie sich vor, dass Ihr „Geldverdienjob“ (allein das ist schon für sich klasse, es gibt andere Menschen, die einen solchen Job nicht haben!) ein Wesen ist … wie sieht es aus? Wie groß ist es? Welche Form hat es? Hat es eine menschliche Form? Wenn ja, ist es ein Mann oder eine Frau oder ein Kind?
    Spielen Sie mit dem, was Ihnen zu Bewusstsein kommt, bis Sie diese „Wesenheit“ klar definieren können. Und dann sagen Sie die vier Sätze mit dieser Wesenheit im Bewusstsein. Sprechen Sie die vier Sätze, bis Sie in sich eine Resonanz spüren. Das geht ziemlich schnell, denn Ihre Energie (momentan „Hass“ auf diesen Job und „Angst) muss nur umgewandelt werden. Die positive Polarität von Hass/Angst ist LIEBE.
    Noch ein Tipp, um Sie auf die richtige Spur zu setzen: sagen Sie nicht „Es tut mir leid, dass ich mich bis jetzt zu diesem Job gezwungen habe“. Sorry, das ist einfach nur erbärmlich und weinerlich (auch sorry dafür, doch das kam gerade so durch). SIE SOLLEN SICH BEI IHREM JOB ENTSCHULDIGEN, DASS SIE IHN SO WENIG WERT SCHÄTZEN, VERDAMMT NOCH MAL! (Das könnte fast die Energie Ihres Jobs sein, die ich gechannelt habe …)
    Überall, wo Hass/Angst ist, soll Liebe sein. Und auch die in Ihnen lauernde Frage, wie Sie das umwandeln können, sage ich Ihnen gleich: TUN SIE ES EINFACH! Lieben Sie das, was Sie hassen/wovor Sie Angst haben, in dem Sie es mit Ihrer Energie wert schätzen. Sie schätzen etwas, indem Sie sich damit auseinander setzen. Das machen Sie, indem Sie die vier Sätze sprechen. Damit geben Sie Ihre Aufmerksamkeit, und die Energie folgt IMMER der Aufmerksamkeit.

    zu 8.: JAAAAAAAAAAAAAA!

    zu 9.: nicht freigegeben und eingeengt: überall, wo noch Angst/Hass zu spüren sind.
    Lernen Sie, Ihre Freundschaften zu pflegen. Auch das sind Beziehungen, die Wesenheiten sind, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen, siehe oben. Keine Ausreden wie: „konnte ich nie, hat früher meine Ex-Frau gemacht“ Wenn Ihnen die Freundschaften wichtig sind, kümmern Sie sich darum.
    Das Geldverdienen ist kein Zwang, es kann Sie keiner zwingen, diesen Job zu tun. Es ist IHRE FREIE Entscheidung, das zu tun. Sie könnten sich auch entscheiden, es nicht zu tun (mit den entsprechenden Konsequenzen). Aber geben Sie nicht die Verantwortung ab, indem Sie sagen, Sie würden gezwungen werden. Das ist wieder eine Ausrede. Steht jemand morgens neben Ihnen, mit einer Pistole, die er an Ihre Schläfe setzt und sagt: „Du gehst jetzt zur Arbeit, sonst erschieße ich dich“? DAS wäre ein Zwang (zumindest aus meiner Sicht). Nein, der Job ist kein „Zwang“, er ist nur eine Not-Wendigkeit. Sie machen diesen Job, um die „Not zu wenden“. Um welche Not geht es da?

    Die wichtigste Regel lautet IMMER: „Zuerst erschaffe Energie für dich, dann für die anderen.“ Wenn Sie keine Energie für sich haben, haben Sie erst recht keine Energie für andere …

    Und: Halten Sie sich nicht lange mit Fragen auf, das sind nur Ablenkungen. Nehmen Sie die oben genannten Hinweise ernst und arbeiten Sie erst damit. Wenn dann immer noch Fragen auftauchen, können Sie sich auch gerne mit diesen Fragen auseinander setzen. Doch meist sind Fragen nur Ablenkungen, die Sie selbst erzeugen, um die Dinge nicht TUN zu müssen. Dr. Len reagiert auf die meisten Fragen im Seminar mit „Just do it! If you do it, the questions will go! If there are any questions left, do your cleaning with the questions.“

    Also: Ärmel hochgekrempelt und Los geht’s!

    Alles Liebe, Gott und Seine Engel sowie Sein ewiger Friede seien mit Ihnen

    Galahad

  78. Gern geschehen. Da Sie ja jetzt auch in meinem Bewusstsein aufgetaucht sind, ist Ihre Angelegenheit für mich eine weitere Gelegenheit der Reinigung, die ich dankbar ergreife 😉

    Alles Gute und Friede Sei Mit Ihnen
    Galahad

  79. Guten Abend Galahad,

    ich tus so:
    Meine ganzen Verunreinigungen in mir und alle meine Probleme lege ich in die Mahiki-indigio-blaue-Schale und stelle sie auf den Vulkan Haleakala in Hawaii.
    Der Vulkan löst die Verunreinigungen und alle meine Probleme auf.
    Ich weiß, ich soll nicht Fragen, sondern tun, ich versuchs, jedoch wie merke ich, dass ich aus dem Herzen heraus arbeite bzw. tue.
    Liebe Grüße von Charly

  80. Liebe Galahad,
    bitte kannst du mir sagen, ob bei der Atemübung der Kreis mit Zeigefinger und Daumen jeder Hand gebildet wird oder ob mit beiden Händen ein größerer Kreis geformt wird. Danke, lieben Gruß, Christiane.

  81. Liebe Christiane,

    mit Zeigefinger und Daumen. Der Zeigefinger steht hierbei für dein Selbst, dein Ich und der Daumen steht für die Göttlichkeit („Divinity“).

    Liebe Grüße
    Galahad

  82. Hallo Galahad,

    habe mehrere Wochen das mit den 4 Sätzen gemacht.
    Habe aber keine Besserung der Allergien erreicht.
    Was mache ich falsch ?

    Liebe Grüße, Rixa

  83. Hallo ihr lieben!

    Ich bin neu hier aber beschäftige mich mit ho´oponopono schon seit einigen Monaten. Es gibt kaum ein Video oder Artikel den ich nicht gesehen oder gelesen hab. Dr. Hew Len hat es super beschrieben. Alles ist reine Information und das Ziel ist es auf Zero zu kommen, d.h. wir sagen diese vier Sätze nicht um ein Ergebnis zu bekommen, sondern es loszulassen, diesen Gedanken (Erwartung). Hat bei mir auch lange gedauert bis ich es verstanden habe, aber es ergibt einen Sinn. Wir wollen frei sein. Frei sein vom Schmerz, Mangel oder was auch immer. Es geht auch um unser inneres Kind, der die ganze Informationen immer wieder spielt, ob es eine Allergie ist oder sonst was anderes. Wir müssen mit dem Kind arbeiten und es bitten uns zu helfen. Schliesslich haben wir ihm alle diese Informationen die wir als Erlebnisse jetzt haben irgendwann mal gegeben. Das Bewusstsein (Mutter) und das Unterbewusstsein (Kind) haben die Schlüsselrollen. Lernen auch die Informationen zu lieben. Mann weiss nicht warum man etwas erlebt, vielleicht verhindert es schlimmeres das kommen sollte.

    Loslassen müssen wir lernen

    liebe grüsse
    Veka

  84. Hallo Veka,
    <Alles ist reine Information und das Ziel ist es auf Zero zu kommen, <d.h. wir sagen diese vier Sätze nicht um ein Ergebnis zu <bekommen, sondern es loszulassen, diesen Gedanken (Erwartung).

    kannst du es näher erklären , vielleicht anhand von einem Beispiel .
    Ich verstehe es nicht.

    LG, Rixa

  85. Liebe Rixa (Kommentar 69),

    lass die Vorstellung los, dass die Allergien ein Teil deiner Persönlichkeit sind. Stell‘ dir deine Allergien als Personen vor und mache die vier Sätze mit ihnen. Und: bleib dran!

    Es kann sein, dass die Vorteile, die dir die Allergien bringen, noch größer sind als die Nachteile. Prüfe das und erreiche die positiven Wirkungen der Allergien durch andere Mittel (z. B. Freizeit oder weniger Stress auf der Arbeit etc.)

    Ganz wichtig: dran bleiben! Die Allergien sind nicht über Nacht entstanden, also ist das vorherrschende Glaubenssystem, dass sie auch nicht über Nacht wieder verschwinden können. Wenn du es schaffst, in dir das Glaubenssystem zu ändern dahingehend, dass Heilungen auch schneller geschehen können, dann können auch deine Allergien schneller gehen.

    Doch achte darauf, dass die positiven Effekte deiner Allergien durch andere Mittel und Wege erreicht werden, sonst könnte es vorkommen, dass sich andere Dinge manifestieren, um diese Effekte zu erzielen.

    Herzliche Grüße und Friede Sei Mit Dir
    Galahad

  86. Hi Veka,

    Ziel von Ho’oponopono ist es, wieder in den Zustand der Leere, von „Zero“ zu kommen.

    Dazu werden die vier o. g. Sätze, aber auch noch viele andere Tools verwendet.

    Es ist vollkommen unerheblich, ob man die Sätze absichtsvoll oder absichtslos sagt … wichtig ist, DASS MAN SIE SAGT. Das Tun ist der entscheidende Faktor. Durch die Mittel des Ho’oponopono stellen wir der Göttlichkeit Reinigungs-Energie durch unsere bewusste Handlung und unsere Entscheidung dafür zur Verfügung. Wie die Göttlichkeit diese Energie verwendet, bleibt ihr überlassen. Sie hat einen besseren Überblick.

    So hat Dr. Len im Seminar 2009 gesagt, dass durch unsere Reinigungsarbeit es z. B. passieren kann, dass sich auf der anderen Seite der Erde bei einer Frau ein Tumor auflösen kann wie durch ein Wunder. Alles ist mit allem verbunden. Und auch wenn wir mit unserer Ausrichtung auf die Lösung eines Problems in unserem Leben oder in unserer Nähe die Energie zu einem gewissen Maß lenken können, so bleibt es doch immer der Göttlichkeit überlassen, was sie mit der Energie anfängt.

    Aber um es noch einmal zu sagen: das TUN ist das Entscheidende. Und wenn jeder am Tag auch nur 100 mal die vier Sätze spricht, macht er einen Unterschied und stellt der Göttlichkeit und den Geistigen Welten diese Energie zur Verfügung.

    Liebe Grüße
    Galahad

  87. Hi Ela (#80),

    es kommt nur ein Tipp durch: LOSLASSEN.

    Wirklich in Liebe gehen lassen. Ich hatte jetzt in meiner Beratung eine Frau, die auch nach einer unglücklichen Beendigung einer Beziehung zu ihrem „idealen“ Mann gerne mit Ho’oponopono damit arbeiten wollte. Und während der Beratung kamen wir an ganz andere Stellen in ihrem Bewusstsein, die damit verknüpft waren und die sie sich nicht anschauen wollte. Aber die unglückliche Beendigung der Beziehung hat ihr ziemlich schmerzhaft diese „blinden Stellen“ in ihrem Bewusstsein gezeigt und wir konnten diese dann reinigen.

    Ungeduld ist Mangel an Vertrauen. Vertraue darauf, dass die Göttlichkeit dir zeigen wird, in welche Richtung es für dich geht. Ob mit Partner oder ohne. Konzentriere dich erst einmal auf das, was für DICH wichtig ist und von Herzen kommt. Dann werden dir die richtigen Wege und Verbindungen gezeigt werden. „Klopfe an und es wird dir aufgetan.“

    Herzliche Grüße und Friede sei mit dir
    Galahad

  88. In Ergänzung des Kommentars #95 von Hans Klein:

    Der verlinkte Artikel im SEIN-Magazin drückt sehr schön die Sichtweise von Klaus-Jürgen Becker aus. Auch die Techniken funktionieren. Doch sollte man hierbei nicht den Ho’oponopono-Prozess (Self I-Dentity Through Ho’oponopono), der von Dr. Ihaleakala Hew Len gelehrt wird, mit anderen Techniken mischen.

    Jeder mag seinen eigenen Stil hervorbringen und seine Techniken entwickeln. So hat auch Bärbel Mohr ihren Stil gefunden, nachdem Sie einen Artikel über die Arbeit von Dr. Len gelesen hatte, und nennt ihn „hoppen“. Auch diese Technik funktioniert, ich habe sogar ihr Seminar besucht und fand es gut.

    Problematisch, aber nicht vermeidbar, finde ich dann, all diese neuen Techniken mit dem Begriff „Ho’oponopono“ zu verbinden. Es wird nicht zu verhindern sein, es wird seinen Sinn und seinen Zweck haben.

    Jeder Mensch ist einzigartig und so wird auch jeder Mensch zu den Methoden und Menschen geführt, die ihm helfen werden auf seinem Weg. Es entscheidet letzten Endes immer die eigene Seele, welchen Weg man einschlägt. Aber es sollte ein Weg mit Herz sein, klar und eindeutig.

    Herzliche Grüße und Friede Sei Mit Euch
    Galahad

  89. Pingback: Ho‘oponopono-Vortrag in Stromberg | Bewusstseins-Erweiterung mit Mind Magic

  90. Hallo Galahad,
    ich habe Deinen Vortrag mir angehört, war sehr spannend. Auch daswas Du über Dich gesagt hast, hierzu meine erste Bitte, kannst Du mir mitteilen, was und wie Du gelernt hast, um schneller lernen zu können?
    Weiterhin bitte ich Dich mir die Texte am Anfang
    „Ich bin ein Kind Gottes…..“ und am Ende
    „Frieden …. im Frieden ist Licht“
    mir komplett zukommen zu lassen.
    Ist es auch möglich Deinen Vortrag per email zu erhalten, dann kann ich besser Deine Sprechgeschwindigkeit einstellen, manches ging für mich sehr schnell.
    Liebe Grüße von uli

  91. Liebe Uli,

    danke für dein Lob, das freut mich, dass dir der Vortrag gefallen hat. Könntest du mir netterweise verraten, wie du an den Vortrag gekommen bist? Oder warst du live in Stromberg dabei?

    Die Lerntechnik, die ich als 10 bis 11-jähriger gelernt hatte, um schneller und besser lernen zu können, war Autogenes Training nach einem Buch aus dem FALKEN Verlag (siehe hier http://www.buchfreund.de/productListing.php?used=1&productId=37109030). Innerhalb von 6 Wochen konnte ich nach Belieben meinen Herzschlag reduzieren und mich in eine tiefe Entspannung versetzen.
    Später kamen dann die Bücher von Vera Birkenbihl dazu („Stroh im Kopf – vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer“ sowie „Trotz Schule lernen“) und natürlich der Klassiker von Frederik Vester „Denken – Lernen – Vergessen“ – geniales Buch von einem genialen Hirn- und Lernforscher.

    Auf dieser Seite hier http://blog.mind-magic.net/hooponopono/hooponopono-vortrag-in-stromberg/2010-03 findest du den Vortrag zum Download (rechte Maustaste, „Speichern unter“, dann auf der Festplatte speichern und du kannst die Sprechgeschwindigkeit einstellen wie du möchtest). Auch die Texte/Gebete sind dort zu finden.

    Herzliche Grüße
    Galahad

  92. Hallo –

    erstmal – super, dass es diesen Blog gibt… habe ich ja grade erstmal aus einem seeehr netten Mail erfahren…

    ich möchte hier nur einen interessanten gedanken beisteuern, den ich habe, seit ich mich mit ho’opono auseinandersetze:

    ich beschäftige mich seit nun fast 15 jahren sehr intensiv mit ZEN – den meiner meinung nach klarsten um umfassendsten weg, spiritueller entwicklung. dort ist es, wenn man damit anfängt, ein harter brocken, die „erkenntnisse“ zu akzeptieren:
    – es gibt kein „ich“ – alles ist miteinander verbunden
    – es gibt kein „innen“ und „außen“ – die welt wie wir sie „sehen“ ist in jedem moment nur ein abbild unserer innenwelt; was immer wir erleben schaffen wir selbst
    – es gibt kein „gut“ oder „böse“ – beides sind nur erscheinungsformen desselben dings und an sich bedeutungslos, weil diese kategorien nur in unserem verstand existieren -. das sind nur abbilder unseres verstandes – die wirklichkeit ist die leere in die wir unsere inneren bilder in jedem moment projizieren
    – es gibt keine vergangenheit und zukunft, das sind illusionen des verstandes – es gibt nur den jetzigen moment, und der ist immer wieder neu, kann sich immer wieder verändern, je nachdem wie wir unser innenleben verändern
    – erleuchtung bedeutet die unbeständigkeit aller dinge (nichts ist beständig, wir sehen nur die „form“ und erschaffen sie in jedem moment aus unserer geistigen erinnerung neu) zu erkennen
    – auch liebe ist unbeständig – aber wir haben immer die wahl was wir im jetzigen moment erneuern – liebe, akzeptanz und vergebung oder erinnerung an die (nicht real existierende) form, die wir in unserem innenleben schaffen: ärger, wut, abwertung, der wunsch rache zu nehmen
    – erleuchtung bedeutet auch, all diese geistigen anhaftungen an die täuschung unseres innenlebens zu durchleuchten und aufzulösen und in jedem neuen moment nur liebe, dankbarkeit und mitgefühl zu haben für das was wir (glauben zu) sehen – auf diese art und weise schaffen wir kein neues leid, sondern entfernen altes leid (auch von anderen menschen) durch achtsamkeit und mitgefühl mit allem was existiert.

    wir alle stehen in einem wasserbecken zusammen, in dem schwaden dunkler tinte treiben – je mehr reines wasser (liebe, vergebung) ich um mich herum ins wasser tropfe, desto klarer wird das wasser rund um mich werden. auch im becken insgesamt, aber das kann ich nicht überblicken. nur rund um mich (in meinem leben, schicksal) habe ich immer klareres wasser, und auch für die menschen rund um mich wird das wasser klarer (die, die in direktem kontakt stehen zu mir)

    und mal ehrlich: wenn ich mir mit dem hammer in der rechten hand auf den linken daumen haue, wenn ich nen nagel in die wand haun will – was tut dann die rechte hand? sie legt den hammer weg und kümmert sich sorgsam um die linke, weil sie verletzt ist.
    hätte jemand schon gesehen, dass die linke hand schreit: „gib mir sofort den hammer, ich will raache!!!“ ???
    nee, ne. das würde ja noch mehr aua machen, im ganzen gesehen, oder?

    nun – aber so ziemlich genau das tun wir aber ständig in unserem leben, oder? wenn uns jemand ärgert, übervorteilt, nervt oder was auch immer. aber: wer wütend ist, ist verletzt – irgendeinen grund muss es ja geben, wenn er sich zur wehr setzen meint zu müssen. ob wir der grund sind oder nicht, können wir oft nicht so genau ergründen – ist auch egal: ob die rechte hand jetzt ungeschickt war oder nicht, ist nicht wirklich wichtig – aber die linke ist verletzt – oder? und daher…

    so, nach diesen langatmigen betrachtungen:
    hier sind zwei kulturen (die hawaiianische und die asiatische) offenbar zu genau der selben weisheit gelangt. (weil es in wirklichkeit nur eine einzige gibt, auf der alles beruht)

    ho’opono pono ist nichts anderes als ZEN-tun. in der praxis. die erkenntnis (wie im zen) ist aber nicht wichtig, sondern nur das handeln das aus der erkenntnis entspringt – das sieht auch die zen-schule so.

    das was ho’oponopono TUT, hat also einen sehr tiefen, spirituellen sinn – es geht zurück auf den ursprung der tiefsten wahrheiten unseres mensch-seins und den gedanken der erlösung der welt.

    „in den einfachen dingen kann die größte wahrheit begründet liegen“ …
    und eben das ist ho’oponopono. und darum ist es so stark.

    „in jedem menschen ist die buddha-natur bereits vorhanden. nur die aktivität des verstandes, gedanken und urteile verhüllen sie. befreit euch!“

    ich schätze mal, das bedeutet: ho’oponopono tun… 😉

    übrigens bedeutet die geschichte von adam und eva in der bibel genau das: der apfel vom (trügerischen) baum der erkenntnis – die produkte unseres verstandes – ist es, der uns vorgaukelt, wir wären „zu nackt“ – und müßten uns vom anderen abgrenzen. und das eingeflüsterte bestreben, „erkenntnisse“ vom baum des verstandes zu pflücken, war es, mit dem wir uns selbst aus dem paradies vertrieben haben, in das wir gestellt wurden (nämlich einfach sein zu dürfen, zu lieben und mitgefühl zu haben und sich allem verbunden zu fühlen)

    wahrheit findet sich überall…

    sorry, an alle katholiken…. ihr habt da scheints nur was falsch verstanden… 😉

    in diesem sinne
    peace of I

    ihr seid alle auf dem richtigen weg…

  93. Hallo Uwe,
    ich möchte heute auch mal meine Meinung abgeben und vielleicht
    sogar Kontroversen herbeiführen. Sorry ersteinmal für meine
    laienhafte Ausdrucksweise, bin mit dem spirituellen noch nicht
    ganz so vertraut –)). Also ich halte z.b. Hooponopono alleine
    gesehen für „eindimensional“. Wir leben z.b gesellschaftspolitisch
    und wirtschaftlich in einem kapitalistischen System, daß in meinen
    Augen sehr rigide mit Gefühlen umgeht, und in dem das materielle
    Ergebnis vorrang vor allem menschlichen hat. Gerade hier scheint
    es auch das Ergebnis der Paradoxietheorie zu sein, daß genau das Suchen im Gegenteil (also das Anwenden der Spiritualität, z.b. Hoop)
    die Lösung des Problemes wird Ich habe das Gefühl, daß
    durch das Anwenden von diesen Methoden die negativen Teile
    unseres globalen Systemes ausgeklammert werden. Ich habe da
    etwas bei mir herausgefunden, was ich hier gerne einmal weitergeben möchte. Also ich beschäftige mich auch seit langer
    Zeit mit dem Thema, was man als Mensch oder auch als Bürger
    dieser Gesellschaft tun kann, daß man sogar glücklich
    und zufrieden sein kann. Und ich habe festgestellt, daß nicht
    das Ziel der Weg ist, sondern einfach das losgehen ab sofort
    die Lösung ist. Und das, was auch du beschreibst mit Hooponopono,
    die Blumen am Wegesrand sind, die man mitnehmen kann.
    Einfach offen sein für alles was sich jedem Tag einem bietet,
    Bücher, Erzählungen, Dein Blog –)), einfach für alles offen sein.
    Und dann, und das halte ich für das wichtigste. wenn der innere
    Frieden da ist, den neugeschaffenen inneren Raum für das Agieren nach außen nutzen. Aktiv werden und agieren, ein selbstbestimmtes Leben führen, wo alle negativen Dinge, sei es materiell oder
    geistig, durch einen selbst umgewandelt werden. So daß man
    sogar in dieser unserer Welt seinen Weg gehen kann, seinen
    Platz findet. Und sogar etwas verändern kann. Ok, hier schließt
    sich der Kreis mit Hooponopono, genau dessen Ziel es ja auch ist.
    Herzliche Grüße
    Martin

  94. Hi Markus,

    danke für das Lob für den Blog, über so etwas freue ich mich natürlich immer …

    Ja, du hast Recht. So, wie ich ZEN (vor gut 20 Jahren) über diverse japanische Kampfkunstarten kennen gelernt habe, entspricht es der Sichtweise, die auch Ho’oponopono anlegt.

    Herzliche Grüße und
    Friede Sei Mit Dir – ALOHA
    Galahad

  95. Hallo Martin,

    du siehst im Leben das, was du sehen willst und was du aufgrund deiner Erfahrungen, Erinnerungen und Prägungen aus diesem (und anderen) Leben sehen kannst. Ho’oponopono hilft dabei, diese „Erinnerungen“ (als Sammelbegriff für alles, was uns vom Göttlichen trennt) zu reinigen, bis irgendwann nur noch die reine Intuition und die Verbindung mit dem Göttlichen übrig bleibt. Daher ist für mich Ho’oponopono nicht ein-, sondern eher „multidimensional“.

    Und so gesehen gibt es nur dich und deine Wahrnehmung, es gibt kein positiv und kein negativ. Es gibt nur dich und deine Wahrnehmungen. Der Frieden ist die Rückkehr zum Göttlichen, zum Ursprung, zum Nichts aus dem alles entstand …

    Friede Sei Mit Dir und ALOHA
    Galahad

  96. Hallo Uwe!

    Seit ich das letzte Mal hier war, ist viel Schönes und Gutes dazugekommen.
    Da ich ja gestern Abend im Profitexter-Forum lauthals die Warum-Frage über die Aneinanderreihung kleinerer Katastrophen, die mich heimgesucht haben, gestellt hatte, hat bei mir heute folgende Passage sehr große Resonanz erzeugt:

    „Wie der bekannte Buchautor Richard Bach („Die Möve Jonathan“, „EinsSein“ und „Brücke über die Zeit“) es einmal in „Illusionen“ formulierte: „Es gibt kein Problem, das nicht auch ein Geschenk in seinen Händen trägt. Du suchst nach Problemen, weil du die Geschenke brauchst.“ “

    Ich danke dir sehr!

  97. Liebe Martina,

    sehr gerne geschehen. Du hast auch eines meiner Lieblingszitate eines meiner Lieblingsautoren aus einem meiner Lieblingsbücher zitiert. Er trifft es genau auf den Punkt. Das, was dir geschieht, soll dir zeigen, dass da irgend etwas in deinem Leben noch angeschaut werden will. Alles, was uns aus unserer Lethargie aufrüttelt, ist ein Fingerzeig des Universums/Gottes. Nichts geschieht ohne Grund.

    Und wenn man dann anfängt, sein Leben als Traum zu betrachten und dann diesen Traum deutet, erhält man auf einmal Antworten auf Fragen, die man gar nicht (bewusst) gestellt hatte, die einen aber das ganze Leben schon begleiten.

    Liebe Grüße, ALOHA und
    Friede Seit Mit Dir
    Galahad aka Uwe

  98. Hooponopono klingt sehr interessant. Wenn ich mir die Wörter nach einander vorsage merkt man dass sich die Gefühlslage relativiert.. Vorallem aber gefällt mir der Satz “ Verantwortung für das Leben übernehmen“…

    Lg

  99. Lieber Norbertino,

    du hast Recht: Ho’oponopono IST sehr interessant. Und wie ich in meinem Vortrag auch erzähle, habe ich selbst auch diese Relativierung der Gefühlslage nur durch das Sprechen der Wörter am eigenen Leibe hautnah erlebt, was mich letzten Endes damals von Ho’oponopono überzeugt hat. Der Vortrag ist hier zum Download abgelegt, wenn jemand Interesse daran hat: http://blog.mind-magic.net/hooponopono/hooponopono-vortrag-in-stromberg/2010-03

    Herzliche Grüße und Friede Sei Mit Dir
    Galahad

  100. Liebe Freunde
    Ich machte vorgestern 1.Bekanntschaft mit Ho oponopono und befinde mich seitdem in einem eigenartigen Zustand der Besinnung.
    Diese Beiträge von Euch allen waren sehr schön zu lesen,interessant
    und ergreifend.Danke für die Offenheit und alles Liebe auf Euren Wegen

  101. Liebe Carmen,

    danke für deinen Kommentar, ich wünsche dir weitere „Besinnungsmomente“ auf deinem Weg mit Ho’oponopono.

    Friede Sei Mit Dir
    Galahad

  102. Lieber Galahad.

    Danke, dass ich Dich hier lesen durfte. Deine Worte und Deine Liebe tun einfach nur gut!

    In Liebe
    Maria

  103. Liebe Maria,

    deine einfachen Worte haben mich mitten ins Herz getroffen, danke dafür.

    In Liebe und Dankbarkeit für dein Sein,
    Friede Sei Mit Dir
    Galahad

  104. Ich will nicht als Schwarzseher dastehen, aber für mich ist das alles nur Daher-Gerede und ein soziales piepen auf meinen Ohren. Wacht mal auf!

  105. Hallo Schwarzseher 😉

    Hast du es schon einmal ausprobiert? Wie willst du dir dann wirklich eine Meinung bilden können. Oder wolltest du hier nur deinen Link von einem sehr gut in Google gerankten Blog verweisen lassen? Ich habe mir daher die Freiheit genommen, deinen Link zu deaktivieren 😉

    Liebe Grüße
    Galahad

  106. Hallo,
    Es geht um Ho`oponopono:
    Wie oft und wie lange soll man die die Sätze am Tag sprechen ?

  107. Hallo Bernd,

    einfach mal hier im Blog weiter lesen. Ich habe dazu des Öfteren etwas geschrieben. Nur ganz kurz meine eigene Erfahrung: ich spreche mehrere tausend Mal am Tag „Ich liebe dich“ im Geiste, das ist schon zu einem mentalen Dauer-Ohrwurm geworden. Morgens in meiner Meditation und während meiner Yoga-Übungen spreche ich für eine halbe Stunde die Sätze ganz bewusst (jeweils 12-mal, also 12-mal „Es tut mir leid“ … bis 12-mal „Ich liebe dich“, dann fange ich wieder von vorne an). Auch während „langweiliger“ Tätigkeiten wie Autofahren, Radfahren, Schwimmen etc. spreche ich die Sätze.
    Also: einfach so oft du kannst. Jedes Mal, wenn du die Sätze mit dem Hintergrund des Ho’oponopono und in diesem Geiste sprichst, setzt du eine Welle der Reinigung in Gang und hilfst deiner Welt und damit auch dir selbst, da du der zentrale Teil deiner Welt bist.

    Herzliche Grüße und
    Friede Sei Mit Dir
    Galahad

  108. Hallo Galahad

    Vielen Dank für Deinen Blog über Ho’oponopono. Ich habe in den letzten Monaten hier immer wieder rein gelesen, nochmals nachgelesen ……… danke auch an alle, die hier Fragen & Überlegungen in den Raum stellen …..

    Was mir persönlich sehr hilft – auch um das einerseits so einfache, und andrerseits doch so tiefgründige Ho’oponopono immer mehr in mich einsinken zu lassen:

    Ich lese & höre & sehe fast täglich Bücher, Interview-Transkripte, Videos (DVDs, youtube), Podcasts von Joe Vitale, Mabel Katz & Co. (Es gibt allerdings auch Tage, da will ich nix davon sehen oder hören …… um mich dann bald wieder darauf zu „stürzen“ ;-)))))

    Und zusätzlich gibt’s noch viele Interviews mit Dr. Ihaleakalá Hew Len & Co in den diversen Internetradios (alles natürlich in englisch) zum downloaden & streamen (gratis):

    Blogtalkradio ~ Stichwort „Ho’oponopono“
    http://www.blogtalkradio.com/search/hooponopono/archives/mostrelevent/_/_/_/_
    Eine wahre Fundgrube bzw. Schatztruhe. Ich wollte diese Info mal weiter geben. Vielleicht findet der eine oder die andere hier auch so manche Ho’oponopono-Perle 🙂

    Nochmals vielen Dank
    Martina

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